Linux ist keine Alternative

Lesezeit: 13 Minuten


Linux ist nicht nur kostenlos, es bietet Ihnen Sicherheit und viele Möglichkeiten. Viren und Schadsoftware haben unter Linux kaum eine Bedeutung – im Gegensatz zu Windows! Und macOS, das ist doch ohnehin nur für Designer und Fotografen. Linux ist außerordentlich stabil, außerdem sehr leistungsstark und quelloffen – ein Weltprojekt, an dem international viele Menschen täglich arbeiten, sich verwirklichen und für Ihre Sicherheit sorgen. Jetzt ist mehr denn je die Zeit dafür, Windows den Rücken zu kehren und auf das Betriebssystem Linux umzusteigen. Das haben Sie bestimmt schon öfter gelesen.

Wo liegt das Problem?

Stellt Microsoft den Support für eine beliebige Windows-Version ein, wird das Netz regelmäßig von Artikeln überflutet, die meist unwissenden Anwendern suggerieren, am besten sofort alles hinzuwerfen und auf Linux umzusteigen. Ein Bisschen Werbung für Linux zu machen ist an sich kein Problem. Es wird jedoch immer vorausgesetzt, dass Anwender keinerlei individuelle Ansprüche und Anforderungen besitzen.

Linux ist eine Option, aber nicht »die Alternative«. In keinem solchen Artikel werden Endanwender darauf hingewiesen, dass es sich dabei um völlig unterschiedliche Systeme mit einer genau so unterschiedlichen Handhabung handelt. Die Erkenntnis kommt bei den Nutzern selbst in der Regel erst dann, wenn es schon zu spät ist. Es stellt sich beiläufig die Frage, warum allgemein davon ausgegangen wird, dass sich durchschnittliche Heimanwender nur zwischen Browser und vielleicht einem Musikprogramm bewegen. Das ist definitiv nicht der Fall.

Über dem Tellerrand

Ziehen wir bei Formaten die gebräuchlichsten heran, wird es unter einem Linux-Betriebssystem keine Probleme geben. Die Fotosammlung, sofern sie nicht in einem speziellen Programmformat vorliegt, kann weiterhin betrachtet werden. Die Musik kann weiterhin gehört werden. Office-Dokumente, die Sie in Microsofts bekanntem Office-Paket erstellt haben, können im bekannten OpenOffice oder LibréOffice weiter bearbeitet werden. Auch die bekannten Browser wie Firefox und Chrome sind da. Das ist der Teller, doch wie sieht es über dem Tellerrand aus?

Sicherlich besitzen Sie Software, mit der Sie arbeiten. Sie haben doch nicht etwa für diese Software, also etwas das man gar nicht anfassen kann, bezahlt? Diesen Satz liest man leider oft aus den Reihen eingeschworener Linux-Anwender. Wie man nur auf die Idee kommen kann, dass ein Entwickler für seine harte Arbeit auch noch eine Vergütung haben will – ein Rätsel! Dennoch, diese Software hat höchstens noch einen Wiederverkaufswert.

In der Linux-Welt dreht sich das meiste um Open Source. Vereinfacht gesagt, es handelt sich dabei um Anwendungsprogramme, die für den Endnutzer in der Regel kostenlos sind. Es ist also vielleicht ein Ersatz vorhanden, sogar kostenlos, dennoch haben Sie für die bereits vorhandene Software bezahlt, kennen und schätzen ihren Funktionsumfang oder nutzen sogar Zusatzdienste. Gängige Spiele oder Anwendersoftware aus der gewohnten Welt wie Microsoft Office, Adobe Photoshop oder iTunes oder eine spezielle Gerätesoftware – unter Linux können Sie damit nichts mehr anfangen.

Windows und Linux sind verschiedene Welten

Sie haben ein Fahrrad und ein Paar Rollschuhe. Mit beidem können Sie fahren, aber eben auf unterschiedliche Weise. Eine Software die unter Windows läuft, läuft nicht unbedingt auch unter Linux – genau so umgekehrt. Der Vollständigkeit halber erwähnt, es gibt verschiedene Möglichkeiten, Windows-Software auf Linux zu nutzen, sie zum Beispiel zu emulieren – das bringt aber in der Regel eher Probleme mit sich, sofern es überhaupt funktioniert.

Meistens werden nur stark veraltete Programmversionen von Emulatoren unterstützt. Die Performance des Programms wird dabei stark beeinträchtigt und es läuft im Normalfall auch nur sehr fehlerbehaftet, höchstwahrscheinlich aber gar nicht. Es muss also Ersatz gefunden werden: Ein Linux-Programm, das zumindest mit den Dateiformaten des Windows-Programms arbeiten kann. Es wäre mehr als Zufall, wenn das Ersatz-Programm alle gewohnten Funktionen besäße. Dies soll keinesfalls bedeuten, dass ein Linux-Programm grundsätzlich schlechter ist als ein Windows-Programm, jedoch liegt entweder das Pedant des selben Herstellers für beide Systeme vor, oder man hat eben nur einen Ersatz. Lachen Sie nur, aber für die meisten Heimanwender ist es ein rotes Tuch, wenn das Ersatzprogramm nur anders aussieht.

Hardware? Kein Problem, aber…

Früher war es mühsam Hardware wie Drucker, Digitalkamera, Scanner und anderes unter Linux zur Funktion zu bringen, diese Situation hat sich aber enorm verbessert. Die meisten Geräte lassen sich heute problemlos mit Linux verwenden. Der Haken: Hersteller legen ihren Geräten Software bei. Vieles davon ist in der Tat unnütz und wird meist besser durch systemeigene Funktionen unterstützt, dennoch lassen sich in vielen Fällen erst durch diese Anwendungen die Geräte in maximalem Umfang nutzen. Beispielsweise lässt das Bedienermenü am Multifunktionsgerät die Steuerung der Software am Computer zu; Faxe versenden, gescannte Fotos und Dokumente direkt am Gerät verwalten und in eine bestehende Ordnerstruktur ablegen oder gleich per E-Mail verschicken.

Software wie diese ist nur in Ausnahmefällen auch für Linux verfügbar. Damit ergibt sich auch, dass die meisten Treiber, mit denen die Geräte überhaupt erst unter einem Betriebssystem funktionieren, unter Linux nicht vom eigentlichen Gerätehersteller stammen – also aus dritter Hand sind und so kann es auch hier zu starken Einschränkungen bei der Nutzung der Geräte kommen. Gibt es also weder Treiber noch Software, bieten die Hersteller folglich auch keinen Support für ihre Geräte unter Linux-Systemen an.

Das Linux-Problem

Wir kommen nicht darum herum, die Stolpersteine müssen auch Erwähnung finden. Kompatibilität, Fragmentierung, Verlässlichkeit und eine klare Linie stellen unter Linux horrende Probleme dar. Während Windows überwiegend zu Windows und macOS zu macOS kompatibel sind, ist das bei Linux meist nicht der Fall. Die Anzahl der Linux-Distributionen geht in die Tausende und hier liegt schon das Hauptproblem, die Fragmentierung. Was unter einem Linux funktioniert, muss unter einem anderen Linux nicht auch so sein. Verlässlichkeit? Das kommt ganz darauf an, die Entwickler einer Distribution haben morgen vielleicht schon keine Lust mehr dazu und sind verschwunden. Bekannteste Beispiele sind die ehemals sehr beliebten Distributionen Antergos oder Apricity OS.

Apricity OS

Unter den zehn beliebtesten Distros: Apricity OS, praktisch über Nacht Geschichte.

Eine klare Linie gibt es nicht. Kein Entwickler weiß so genau, was der andere gerade tut – die Fragmentierung ist nahezu grenzenlos und es herrscht selbst unter den Vorreitern regelrecht die Anarchie. Das ist auch das Kernproblem, warum nur wenige Softwareschmieden Interesse haben, Anwendersoftware für Linux zu entwickeln. Ein freies Betriebssystem zu haben ist toll, doch die Frage muss geklärt sein, welche Vorteile Ihnen die Gegebenheiten bringen und ob Sie sich mit Ihrer Ausgangslage umstellen können.

Mit Linux wäre das nicht passiert!

Ein anderes Problem sind die Nutzer selbst. Fans, die oft extremistisch auftreten, die sich verbal nur zu gerne im Ton vergreifen, wenn ihre Aussagen auf dem Prüfstand stehen. Werfen Sie ruhig einen kurzen Blick in die Kommentar-Sektion. Genauso scheut man nicht davor zurück, alles und jeden für ahnungslos zu erklären, wenn deren Meinung nicht geteilt wird. Und wenn Sie sich für eine Linux-Distro entschieden haben, dann garantiert für die falsche.

There are extremists in the free software world, but that’s one major reason why I don’t call what I do ‚free software‘ any more.
(Linus Torvalds – Schöpfer des Linux-Betriebssystems)

Entweder, oder…

Rein auf Sicherheit und Kostenvorteil sollte man sich nicht verlassen. Natürlich entfallen Lizenzgebühren und man hat ein sicheres System, doch wenn es nicht auch den individuellen Anforderungen entspricht, hat man ein Problem. Dafür gibt es genügend prominente Beispiele, zum Beispiel die niedersächsische Steuerverwaltung, oder auch die Stadt München, die händeringend von Linux zurück zu Windows wechselte. Oder die Städte Freiburg, Wien, Pesaro, die brasilianische Regierung, das deutsche Auswärtige Amt und noch andere. Glaubt man den Fans, hat natürlich Microsoft die Finger im Spiel. Bestechung, Intrigen, Machenschaften und wenn es das nicht ist, sind es dumme Anwender oder dumme IT-Abteilungen – liest man die Kritiker, ist das die einzige Resonanz.

Wenn Sie den Eindruck haben, als würde ich Linux schlechtreden, oder es Ihnen partout ausreden wollen, täuschen Sie sich. Als Anwender müssen Sie sich aber bewusst sein, worauf Sie sich einlassen. Sie packen nicht einfach Ihre Daten und Programme in einen Koffer, installieren ein neues System, packen dort wieder aus und alles funktioniert wie gewohnt. Wenn man überhaupt umsteigen möchte, muss Zeit investiert werden. Man muss sich mit dem Neuen befassen, Ersatz für Anwendungen finden und auch diesen Ersatz erst wieder lernen. Oberste Priorität muss daher haben, dass Sie sich schon vorher mit der Materie befassen und sich nichts einfach aufdrängen lassen.

Linux kennenlernen

Installieren Sie auf Ihrem bestehenden System eine „virtuelle Maschine“, zum Beispiel durch die kostenlose Software Oracle VirtualBox. Es handelt sich dabei um ein Programm das es ermöglicht, ein zweites Betriebssystem in Ihrem aktuellen zu verwenden – ein Computer im Computer also. Das Betriebssystem das Sie aktuell nutzen, wird dadurch nicht angetastet und ist somit eine tolle Möglichkeit, Linux kennen zu lernen. Damit entfällt auch das Risiko, grundlegende Einstellungen am bestehenden System unbrauchbar zu machen.

Bei der Auswahl einer individuell passenden Distribution sollten Sie sich auch nicht auf persönliche Empfehlungen verlassen, sondern durch die Vorteile einer virtuellen Maschine selbst die Entscheidung treffen. Als Orientierungshilfe bieten sich Portale wie DistroWatch oder DistroChooser an. Das bietet auch gleichzeitig den Vorteil, dass Ihre angeschlossenen Geräte vorweg auf Funktion untersucht und Software gefunden werden kann, die individuelle Ansprüche erfüllt und eigenen Bedürfnissen zusagt.

Was bietet Linux?

Eine ganze Menge. Vorausgesetzt Sie verfügen über ausreichendes Anwenderwissen, haben Sie die volle Kontrolle über das System, seine Prozesse und die Gestaltung. Linux bietet hohe Sicherheitsstandards. Es ist wahr, dass 90% aller Schadsoftware auf Microsoft Windows zielt, das ist aber nicht der einzige Grund. Durch intelligente Rechteverwaltung und basierend auf der auf Geschwindigkeit ausgelegten Architektur von Linux, haben es Manipulatoren deutlich schwerer als unter Windows und das System ist immer gleichbleibend schnell. Auch die Gefahr selbst grundlegende Einstellungen zu beschädigen ist deutlich reduziert. Aufgrund dieser Sicherheit und der Möglichkeit über die hervorragende Kontrolle, laufen die meisten Server und Hochleitungscomputer der Welt mit Linux.

Linux ist kostenlos. Für die Benutzung fallen Ihnen keinerlei Kosten an, weder bei der Anschaffung noch bei der Aktualisierung. Es gibt durchaus auch kostenpflichtige Versionen, diese wiederum richten sich aber nicht an Privatanwender, sondern auf die kommerzielle Nutzung. Da sich wie erwähnt in der Linux-Welt das meiste um Open Source-Software dreht, ist auch dieser Aspekt deutlich von Vorteil, denn diese Art von Software ist in der Regel ebenfalls kostenlos.

Linux lässt sich überall einsetzen, ob auf einem Mini-Rechner wie dem Raspberry Pi oder auf einem Highend-System. Es lässt sich dabei auch auf ältere, leistungsschwächere Hardware anpassen, sodass es problemlos genutzt werden kann. Nicht nur zuhause, auch im kommerziellen Bereich, egal ob Mini-Server oder Supercomputer.

Durch die Paketverwaltung lassen sich alle installierten Programme zentral verwalten und kommen von Haus aus von einer vertrauenswürdigen, geprüften Paketquelle. Auch eine restlose Deinstallation ist ohne weiteres möglich, während unter Windows meist „Dateileichen“ übrig bleiben und unnötig Speicherplatz belegen.

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36 Antworten

  1. Avatar Georg sagt:

    @Sascha D.
    Wohl wahr, aber das findet man immer und überall, egal worüber man sich „streitet“
    Aber ich denke mir immer, solange man sich noch streitet ist jeder Beteiligte Aktiv im Kopf, und das kann nicht schlecht sein.
    Jeder Argumentiert aufgrund der Argumente, die er gelernt hat, und durch eine solche Diskussion kommt es immer wieder zu Argumentationen die Informationen andeuten, die man selbst vielleicht noch nicht hat.
    Deswegen bin ich bemüht mir auch die töffeligsten Antworten an zu sehen, und mir dann zu überlegen was der Hintergrund für die Antwort sein könnte.
    (Ich Provoziere nun mal ganz bewusst 🙂 )
    Wenn nun Leute sich zu Wort melden, die ihr komplettes Wissen aus Computerbild und Konsorten haben, dann kann es doch nicht schaden, wenn jemand wie Du seine Meinung dazu sagt, denn mit 13 Jahren Linuxerfahrung kannst Du zum Beispiel was über die Entwicklung schreiben und somit aufzeigen das es sich weiter entwickelt, und das es sicherlich interessant ist sich damit zu befassen.
    Ich hab jahrelang immer wieder mal Linux auf meinem Notebook installiert und jahrelang hab ich immer wieder gesagt das es zwar nett und interessant ist, aber leider nix mit dem ich zurecht komme.
    Und irgendwann einmal war die Entwicklung so weit, das man es auch ohne IT Studium benutzen konnte. Ich bin der Beweis das man nun Linux nun auch ohne ein solches sehr gut nutzen kann, und meine Freundin ist der Beweis das ein Komplett Computer Unbedarfter sinnigerweise einen im Hintergrund haben sollte, der sich etwas damit aus kennt. Und das auch ein Solcher heute mit Linux wunderbar klar kommen kann, wenn das System erst einmal anständig eingerichtet ist.
    (Keine Linux Spezialität, erfahrungsgemäß ist das bei Windows noch wichtiger 🙂 )
    Ich hätte zum Beispiel bis zum entsprechenden Beitrag nicht gedacht das man Linux auch im DTP Bereich sehr gut und Professionell nutzen kann.
    Fand ich sehr interessant, das sich einer mit ner Firma zu Wort gemeldet hat, auch wenns primär in der Diskussion um die Private Nutzung geht.
    Ja Linux erregt die Gemüter ……. der erste Schritt zur Weltherrschaft 🙂
    (Lach)

  2. Avatar Sascha D. sagt:

    Unglaublich was hier für Unfug geschrieben wird. Wie viele haben eigentlich mehr als die Überschrift gelesen? Wo steht im Artikel, man soll Linux nicht benutzen, wer sagt es sei schlecht und wer sagt, was nichts kostet ist nichts? Aber Hauptsache angegriffen fühlen und beleidigen. Linux ist einfach nicht Windows und es sollte ja wohl jedem freistehen, was er nutzen will. Oh ja ich kenne diese „Fachartikel“, die Kommentarschlacht dabei ist aber meist noch besser 😀

    Ich nutze Linux jetzt seit 13 Jahren und ich würde nie wieder zu Windows zurück. Heißt aber jetzt nicht, dass ich Missionar spielen muss und die ganze Welt davon überzeugen will. Ja die aufgeführten PRobleme hat Linux einfach, aber man kann zusammenarbeiten und sie beseitigen und alles besser machen. Bashen und trollen hilft dagegen auch nichts

  3. Avatar Thorsten Stüker sagt:

    Okay, ich gehe gern darauf ein. Ich staffele dies ein wenig. Damits nicht langweilig wird.

    Zunächst einmal GIMP. Wir haben mit TheGimp etwa 3000 Fotos für die professionelle Print Verwendung retuschiert und bearbeitet. Warum das bei Ihnen nicht gehen soll ist mir schleierhaft.

    Für DTP verwenden wir VIVA Designer. Kostet für Windows dasselbe wie für Linux. Ist sehr leistungsstark und macht alles, was wir mir QUARK sonst gemacht haben. Etwa 1 bis 2000 Handbuchseiten nebst vielen Prospekten, Messedekos und Plakatwänden.

    Für CAD verwenden wir das Ganze denn auch noch. In meinem Unternehmen gibt es zwei CAD-Systeme unter Linux: Bricscad Mechanical mit Blechkonstruktion und Varicad. Beide laufen äußerst performant und machen deutlich weniger Ärger als unter Windows.

    Für die Leiterplattenentwicklung nutzen wir KICAD, eine Open Source Lösung mit mittlerweile Weltruf! Wir entwickeln medizintechnische Geräte damit. Problemlos!

    Für die Videoerstellung verwenden wir Kdenlive, ein Videoeditor für Linux und sind sehr zufrieden damit. Wir haben damit mittlerweile an die einhundert Stunden Videos produziert und die sehen nicht schlechter aus, als mit einer anderen Lösung.

    Fürs Office natürlich Libre Office und Openoffice (ja, ist halt passiert, wir wollten eigentlich alle Libre, aber ein Rechner hatte vorher schon Apacvhe open und wir sind faul, wie jeder Mensch.

    Für unsere Server nutzen wir, man glaubt es kaum, Linux. Läuft.

    Für die CAM-Programmierung nutzen wir Condacam unter Linux. Läuft. Für Spezialanwendungen nutzen wir Adem CAM unter Linux. Läuft.

    Für die E-Mail und Kalender wird unternehmensweit Thunderbird genutzt und auch die Server dazu laufen —> unter Linux.

    Unsere Software- und Firmwareentwicklung wird unter Linux durchgeführt, durch unsere Cross-Plattform Tools haben wir Zielplattformen von ARM bzw. Atmel bis Windows, Linux, MAC OS, IOS, ANDROID. Läuft.

    Unsere CNC-Fräsen laufen auch, wer kann das noch alles glauben, unter Linux. Aber so was von.

    Warum also Linux? Weil Microsoft uns mit Updates die Softwareentwicklung mehr als ein mal komplett still gelegt hat, Lizenzmanager von Windowsprogrammen schon mal Präsentationen beim Kunden und arbeiten im uRLAUB WIRKSAM VERHINDERT haben, weil Updates in nicht laufenden Rechnern resultierten und weil das Ganze nicht wirklich performant ist. Wir haben den direkten Vergleich im DTP bei gleicher Hardware Linux 25% wschneller, im CAD über 30%, die CAM-Programmierung ist etwa gleich auf, da mit Wine. Was also wollen Sie erzählen, außer dem wirklich dummen Zeug, das Sie hier verzapfen.

    Die Windows-Rückkehr-Entscheidung war eine ausschließlich politische Entscheidung die Millionen kostet. Nicht wegen angeblicher Umstellungen, sondern aufgrund der Lizenzkosten an Microsoft. Was also wollen Sie uns hier erzählen?

    Weder haben Sie Ahnung von Softwareerstellung, noch von Informatik. Sprüche klopfen geht ja ganz gut, aber wirklich einmal objektiv verbleiben nicht.

    Ich kenne viele, die Linux ausprobiert haben und sich nicht umgewöhnen wollten, weil sie die alten Adobe Produkte nutzten. Gut, kann ich verstehen. Aber das Geschwurbel, was Sie hier absondern, nein, das kann ich nicht verstehen. Keiner hier im Betrieb kann das.

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Herr Stücker,
      wie schon Ihr Beitrag von Oktober ist auch dieser ziemlich am Thema vorbei. Verzeihen Sie mir, aber ich kann mich nur wiederholen: Hier ist noch immer nicht die Rede vom industriellen Einsatz bzw. vom Einsatz in der Softwareentwicklung oder gar auf Servern. Das steht so sogar mehrmals im Artikel. Was also möchten SIE mir erzählen?

      Dennoch ziehe ich die Schlussfolgerung, dass Sie diesen Beitrag wohl doch so interessant finden, um ihn im Abstand mehrerer Monate zu besuchen und mehrfach zu kommentieren. Das finde ich interessant und freue mich bald wieder von Ihnen zu hören.

  4. Avatar Georg sagt:

    Halbwissen ist ne Ziemlich feine Sache, vor allem beim Thema Linux, nur leider gibt es zu viele denen dieses Fehlt.
    Selbstverständlich ist Linux nicht gegen hacken und Trojaner gefeit, die einzige Möglichkeit absolute Sicherheit zu haben ist ….. Niemals den PC an zu schalten.
    Aber die Wahrscheinlichkeit sich mit einem Windowsrechner nen Trojaner, nen Virus u.s.w. Ein zu fangen ist bei weitem Größer als das dies bei einem Linux Rechner passiert.

    @Nick
    „Genau solche mit gefährlichem Halbwissen gefüllte Blogs, sind wunderbares Futter für Upload-Filter.“

    Was hat dies nun mit den Uploadfiltern zu tun ?
    Aber wäre nett, wenn Du uns an deinem Fundierten Vollwissen teilhaben lassen würdest, denn möglicherweise hast Du ja auch Argumente, die uns in unserer Diskussion weiter bringen.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/671489/umfrage/entwicklung-der-anzahl-der-schadprogramme-fuer-windows/

    Geht zwar nur bis 2016 die Statistik aber interessand ist sie dennoch

    https://www.com-magazin.de/news/sicherheit/ist-linux-sicherer-als-windows-6302.html
    https://www.pcwelt.de/ratgeber/Darum-ist-Linux-ein-sicheres-Betriebssystem-10050524.html

    Gefärliches Halbwissen von heise.de hab ich auch gefunden :

    https://www.heise.de/tipps-tricks/Virenschutz-unter-Linux-3885535.html

  5. Avatar Nick sagt:

    Genau solche mit gefährlichem Halbwissen gefüllte Blogs, sind wunderbares Futter für Upload-Filter. Bedauerlich das es erlaubt ist offenkundig falsche Informationen zu verbreiten, die sichtbar und absichtlich negativ behaftet sind.

    Gruß aus der Realität
    Nick

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Nick,
      natürlich möchtest du nicht näher auf das gefährliche Halbwissen eingehen, oder irgendwelche Indizien für deine Unterstellung liefern? Durch deine erregte Schreibweise scheinst du dich angegriffen zu fühlen – warum? Übrigens erfüllen Upload-Filter eine andere Funktion, als Artikel die dir nicht gefallen, aus dem Internet zu entfernen.

      Viele Grüße,
      Tim

  6. Avatar Darius sagt:

    Hallo Tim,

    ich arbeite seit vielen Jahren mit dem Computer im Bereich der Architektur, Multimedia, Grafik und CAD. Bisher vornehmlich auf Windows.
    Alle paar Jahre, wenn ich den PC neu aufsetze, teste ich auch wieder Linux, denn eigentlich will ich spätestens seit Windows10 und dem Belauschen der Nutzer weg von Windows. Ich muss auch sagen, dass Linux als Betriebssystem sich wirklich gut weiterentwickelt hat und sich schlanker, moderner und schneller als Windows anfühlt. Inbesondere Manjaro gefällt mir sehr gut. Da ich mich nicht unbedingt als DAU und unbedarften Heimanwender sehe, würfte ich also mit Linux gut zurecht kommen, leider nein:

    Leider fangen dann aber auch schon die Probleme an- Stichwort Diversität.
    Test1 Manjaro KDE Plasma: Nach Umstellung der Treiber in den Systemeinstellungen von opensource auf kommerziell startet Manjaro nicht mehr..das dürte nicht passieren.
    Test2 Manjaro KDE Plasma: Ich kann als Root keine Anpassungen vornehmen, die Funktion ist nicht mehr unterstützt. Wer hatte die Idee?
    Test3 Manjaro Cinnamon: Artefakte auf dem zweiten Bildschirm, Fenster werden nicht immer richtig aufgebaut, nicht überzeugend.
    Test4 Manjaro XFce: noch am besten, bis auf gelegentliche Macken.

    Software:
    Gimp: sieht schon besser aus als früher,… ich lege zum Test eine 3000×2500 Pixel Datei an. Ich mache eine perspektivische Verzerrung,
    Gimp warnt mich, das es eine große Datei ist (3000 Pixel ist nicht groß?), Gimp hängt sich auf bei Ausführung.

    Scribus:
    auf XFce Menüleiste nicht lesbar (schwarze Ikone auf dunkelgrauer Leiste?). Menüpaletten springen bei jedem Neustart in die linke obere Ecke des ersten Bildschirmes, den Fehler gibt es wohl nach Recherche schon Jahre.

    Leider haben sich damit gleich die viel gepriesenen „besten“ Programme unter Linux als unbrauchbar erwiesen. Sie müssten ja nicht den Umfang eines Photoshop oder Indesign haben, aber zuverlässig und stabil arbeiten. Aber das sehe ich nicht. Insgesamt habe ich auch den Eindruck, das die Programme, leider, in der Entwicklung weit hinter der kommerziellen Konkurrenz zurück liegen. Das schönste Betriebssystem nutzt nichts, wenn viele Programme von Benutzung und Funktionsumfang wie aus der Zeit von Windows 3.1 anmuten.
    Würde die Community die Manpower, welche in zig Derivate und Diversität fließt, eher darauf konzentrieren die Kernprogramme aus allen Anwendungsbereichen auf hohes Niveau zu bringen, dann wäre eine bessere Alternative zu Windows geschaffen.

    Andere Bereiche sind auch noch kompliziert, will ich mir etwa Autodesk Maya unter Manjaro installieren und nicht unter CentOS, muss ich mir ein eigenes PKBUILD bauen, dies setzt schon viel Sachverstand voraus. Habe ich hinbekommen, aber der Normalnutzer würde meist scheitern – wie auch bei jedem anderen Programm, wo noch kein oder kein aktuelles Build existiert.
    Auch eine Einrichtung von Spielen, wie etwa World of Warcraft, oder Sims, ist nicht ohne. Oft funktioniert hier ohne Probieren und Sachverstand, selbst mit Lutris, nicht alles auf Anhieb – auch hier würden viele wieder scheitern.

    Ferner gibt es natürlich noch weitere Krücken, so wie das HP Drucker gut erkannt werden, aber die Scaneinheit nicht und diese nur mit verkrüppeltem Umfang, den automatischen Einzug habe ich nicht hinbekommen.

    Ich werde Linux trotzdem im Auge behalten. VIelleicht wird ja mit einem gemeinsamen Paketmanager für alle Linux alles besser 🙂

  7. Avatar Georg sagt:

    Kann ich in allen Punkten zustimmen.
    Wie bei anderen Technischen Geräten auch muß man sich vorher überlegen wozu man es verwenden will.
    Ich betreibe ein kleines Internet Radio und wir bekommen z.B. Musik zu Promozwecken. Da ich die auf keinen Fall irgendwo extern lager möchte, denn es kann für uns ziemlich teuer und übel werden wenn diese Musik dann irgendwo als Raubkopie auftaucht, habe ich halt nen eigenen Cloudserver laufen, was unter Linux gelinde gesagt Ideotensicher ist 🙂
    Aktuell läuft mein Rechner seit knapp über 3 Wochen, ohne Reboot, Das ganze obwohl ich diverse Systemupdates in der Zwischenzeit eingespielt habe.
    Mit einer Prozessorlast von 2-5% bei einer Taktung von 800 Mhz ab und an mal 1,9 Ghz.
    Erfahrungsgemäß ist dies mit Windows nicht möglich, da der irgendwie immer mehr Ressourcen verbraucht, jeh weniger man damit macht 😉
    Würde jedem empfehlen mal nen Ressourcen Monitor zu starten und den Rechner ne Stunde in Ruhe lassen, und sich dann ansehen was mit der Prozessorlast passiert 🙂
    Andererseits gibt es aber halt auch dinge, die man nicht mit Linux machen kann und deswegen wird es für den einen oder anderen auch keine Alternative geben, es sei denn er kauft sich nen Apfel.
    Ich weiß ich wiederhole mich 🙂
    Es gibt in Zeitschriften oder auch frei zum Download reichlich Linux Live CD’s von denen kann man den Rechner booten und gucken ob Linux für einen Interessant sein könnte. Wenns interessant ist, kann man es in der Regel von dieser CD aus direkt und parallel zu Windows installieren. (Auch ich empfehle Mint Linux, allerdings die LMDE version)
    Einfach mal die Angst vor dem neuen ablegen und dem Spieltrieb freien lauf lassen 🙂
    Vorher selbstverständlich ( Aber man kann es nicht oft genug sagen 🙂 ) Alle wichtigen Daten auf ne Externe Platte sichern, die man dann vom Rechner entnervt.
    (Sollte man sowieso regelmäßig machen 😉 )

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Georg,
      vielen Dank für diesen Beitrag. Für Tests und Spielereien würde ich jedoch VirtualBox empfehlen. Das macht die Sache komfortabler und das Risiko für weniger versierte Nutzer ist geringer. Aber durchaus, Backups sind immer wichtig 😉

  8. Avatar myopinion sagt:

    Interessanter Artikel, interessante Kommentare.
    Überall ein Quentchen Wahrheit drinnen.
    Am Ende kann man nicht pauschal sagen, ob Linux oder Windows besser ist.
    Das hängt von individuellen Anforderungen und Bedürfnissen ab und muss jeder selber entscheiden.
    Die Hardware Situation ist auf jedenfall besser geworden, bei Linux.
    In letzter Zeit hatte ich keinen großen Zeitaufwand, wenn ich z.B meinen Canon MG3550 WLAN Drucker installieren wollte.
    Auch mein Xiaomi und mein Cubot Smartphone werden problemlos erkannt, Datenaustausch kein Problem.
    Nur Apple Geräte sind hier die Ausnahme.
    Ich kann auch Custom ROMś mittels ADB problemlos flashen, wenn ich will.
    Ich arbeite momentan mit Windows 10 Home, Office 365 aber auch Linux Mint 19.1 und Softmaker Office 2018.
    Softmaker Office, hat mich letzten Black Friday gerade einmal 20€ gekostet.
    Optisch sieht es aus wie Microsoft Office, nur ein paar Begriffe im Menü sind anders benannt.
    Dieses Office hat keinerlei Problem beim Speichern von Microsoft Office Formaten, sodass es am Ende für mich egal ist, ob ich gerade mit Windows 10 arbeite oder mit Linux Mint, wenn ich eine Datei öffne/speichere.
    Libre Office hat mich hier öfters schon enttäuscht, da nützt es mir nichts, wenn es kostenlos ist.
    Als Browser läuft bei mir unter Win10 und Linux Mint, Google Chrome.
    Auch hier kann ich die gleichen Dinge machen, selbst Netflix funktioniert.
    Der einzige Grund, warum ich nicht komplett mit Linux arbeite, wurde hier schon angesprochen.
    Manchmal braucht man z.B. exe. Dateien, weil die Hersteller nichts anderes anbieten.
    Und beruflich wird auch immer MS Office Kenntnis gefordert.
    Hier würde ich mir ein Umdenken wünschen bei den Firmen.
    Erschütternd finde ich, dass in einigen Firmen immer noch der Internet Explorer verwendet wird.
    Auch in Schulen sollte man anfangen, den Schülern Alternativen zu Windows aufzuzeigen, ohne religiös fanatisch zu werden, einfach zeigen, dass es auch andere Optionen gibt.
    Am meisten beeindrucken mich bei Linux die Stabilität, die Geschwindigkeit und die zuverlässigen Updates, das Rechtesystem, , die einen Bruchteil der Zeit dauern, die man bei Windows 10 dafür benötigt.
    Auch gibt es keine Telemetrie, wie bei Windows 10…
    In letzter Zeit wurde die Qualität der Updates, bei Windows 10 auch eher schlecht.
    Am Ende muss aber jeder selber wissen, was er braucht und am besten findet.

  9. Avatar Georg sagt:

    Ich verfolge diese Diskussion nun schon eine ganze Weile, irgendwie ist es immer wieder der übliche „Glaubenskrieg“ 🙂

    Selbstverständlich gibt es Anwender, die nicht auf Windows verzichten können, weil die Notwendige Software unter Linux nicht vorhanden ist, oder nicht die Funktionen hat, die man Braucht.
    Umgekehrt ist es das gleiche in grün.
    Über die Begrifflichkeit Alternative kann man sich auch ausgiebig auslassen, halte ich persönlich aber nicht wirklich für wichtig.
    Für nen Ferrari Fahrer ist nen Glof GTI auch keine Alternative, egal ob sie beide auf der Straße fahren und beide Verbrennungsmotoren haben 🙂
    So wenig wie die Physiker es bisher geschafft haben die Welt Formel zu finden, so wenig hat es bisher jemand geschafft eine Software für alle Welt zu Programmnieren.
    Wenn jemand bei mir ankommt und fragt was soll er benutzen, dann frage ich ihn erst einmal was er denn mit seinem Computer machen will.
    So weit ich informiert bin ist bei CAT DPD und auch bei Professioneller Bildbearbeitung der Mac noch konkurrenzlos, zumindest was Preis Leistung und auch Stabilität angeht.
    Wenn also jemand damit sein Geld verdient, würde ich ihm als erstes Empfehlen sich einmal einen Mac mit passender Software an zu gucken.

    Eine kleine Firma, die einfach nur ihre Mails, Office und Buchhaltung mit dem Rechner macht, der würde ich empfehlen sich einen kleinen Linux Rechner mit der passenden Software an zu sehen.
    Wenn da alles passt und er auch denkt das das alles noch in 5-10 Jahren pasen kann, würde ich eben gerade dies empfehlen, als Gegenargument für Windows würde ich die Hackerdfreundlichkeit, die kurzen Produktzyklen und recht hohe Softwarepreise anbringen. Abgesehen davon das wenn M$ es mal wieder in den Kopf bekommt, das dann plötzlich seine halbe Firmensoftware nicht mehr funktioniert.

    Wenns ne Privatperson ist, die einfach nur Hobbymäßig ihre Fotos etwas nachbearbeiten möchte, diese mit dem PC verwalten möchte, hier und da mal nen Brief schreiben und die Mails verarbeiten möchte, und ab und an mal im Internet unterwegs sein möchte, aber keine Lust hat sich alle Nase lang mit Vieren Updates u.s.w. Rum zu schlagen, und auch keine Lust hat das der Rechner nach nem Sicherheitsupdate zu 100% Secure ist (Einfach weil er Windowsrechner mal wieder nicht mehr Startet 😉 ) dann empfehle ich ihm einfach einmal mit Linux zu versuchen.

    Geht es aber um nen Rechner von jemandem, der immer das neuste Spielzeug haben möchte, meint seine Uhr und sein Handy mit dem PC Steuern zu müssen, oder irgendwelche aufwändigen 3D Spiele spielen zu wollen, dem Empfehle ich nen Windowsrechner und eine Linux Boot CD.
    (Die Boot CD wird er dankbar sein sie zu haben, wenn mal wieder sein Windowsrechner verreckt ist und er nicht mehr an seine Daten ran kommt 🙂

    Glaubenskrieg hin oder Her, für mich haben alle 3 System ihre Berechtigung, es ist halt davon abhängig was ich damit machen will.

    Ich persönlich benutze nur noch Linux, unter anderem weil gute Software da auch noch 10 Jahren noch läuft 🙂

    Um beim Auto zu bleiben …… jemand der sein Auto nur in der Stadt benutzt kann wenig mit nem Riesen Schlitten anfangen, der 250 KM/h macht.
    Einer der Als Handlungsreisender unterwegs ist wird wenig mit nem Smart anfangen können :-).

    Sprich für jemanden der Standartanwendungen wie Internet Mail und Office benutzt, das können alle 3 und da kann man sich dann überlegen ob man viel Geld für etwas ausgeben will, das man auch umsonst haben will.

    Jemand der Professionell Arbeitet sollte gucken welche Plattform ihm die Software bietet die er braucht.
    Sprich ob das eine oder andere Betriebssystem eine Alternative ist …. entscheidet der Anwender und zwar mit dem was er vor hat mit seinem Rechner zu machen 🙂

  10. Avatar Georg sagt:

    Es kann nur jeder für sich entscheiden ob Linux für ihn eine Alternative ist.
    Der größte Vorteil von Linux ist, dass man es Parallel zu einer bestehenden Windows Installation installieren kann.
    Sprich man kann in aller ruhe testen ob man damit klar kommt oder nicht.
    Bei einem Notebook zum Beispiel ist es teilweise mit etwas Spielen verbunden, bis man eine Distriubution findet, die mit der Hardware klar kommt.
    https://distrowatch.com
    Hier findet man eine Auflistung diverser Distributionen, dort sind auch einige für Spezialanwendungen.
    Hardware ist leider immer wieder ein Problem, einfach weil die Hersteller sich weigern passende Linuxtreiber zu produzieren.
    Allerdings, wenn man es weiß, dann kann man im Internet schauen welche Hardware mit Linux zusammen arbeitet.
    Teilweise haben die Hersteller auch inoffiziell Treiber, welche man nicht über deren HP findet, aber mit Google.
    Ich Persönlich nutze seit über 8 Jahren kein Windows mehr und komme damit wunderbar klar, und wenn ich mal ein Problem habe das ich nicht lösen kann, da muß man gestehen das die Linux Comunety, egal in welchem Forum, oder in welchem Social Net. Eigentlich immer sehr Hilfreich ist.
    Übrigens ….. wenn Windows mal wieder verreckt ist, kann man sich seine Daten meißt mit einer Bootfähigen Linux CD retten 🙂
    Es sei denn Windows zerstört sie selbst nach Update 😉

  11. Avatar Der René sagt:

    Ich bin die genau die, von Herrn Schropp, beschriebene Zielgruppe. Ich war/bin angenervt von Windows 7 und nun von 10 noch mehr. Vor 9 Jahren hab ich den Absprung von XP auf Ubuntu versucht zu machen, alleine weil es so schön schnell lief. Dann müsste ich leider, durch die Schule bedingt, vorerst bei Win 7 bleiben. Hab aber ein Dualboot System benutzt um weiter zu testen und den Wechsel vorzubereiten. Aber dann kam das System schon an seine Grenzen. Ich wollte meinen Epson SX218 einbinden und alleine das war ohne Internet Recherche für mich nicht möglich. Ich könnte dann zwar iwann drucken, aber der Scanner lief nie. Diesen benötigte ich aber. Was das alleine an Zeit gekostet hat. Dann kam die Android Zeit und man konnte nicht Mal eben ein paar Songs auf Telefon schieben. Geschweige denn das man Telefon Rooten oder Flashen kann, weil alle Programme für Windows geschrieben sind. Iphone das selbe. Ausser Surfen und Musik hören geht da nicht viel. Dann wollte ich mein Samsung LED Fernseher Updaten. Was steht da auf der Website von Samsung? Laden Sie diese EXE Datei runter und installieren sie die. Ich habe es auch noch nie hinbekommen eine .tar Datei zu installieren. Da bin ich wohl einfach zu dumm zu. Und in der Community ist es auch nicht einfach an Informationen zu kommen. Da wird man auch mal einfach runtergeputzt, wenn man nicht weiß wie man den Quellcode posten soll. Und die ganzen Befehle für die Shell ist auch nicht jedermann Sache. Ich hab auch nie begriffen wo der Unterschied zwischen Ubuntu, Linux Mint und Fedora ist, für mich sind die alle gleich. Ich bin nach wie vor total fasziniert von Linux und seine Performance und teste hin und wieder Mal ne Live CD/USB, aber „Linux-ist-keine-alternative“ trifft es eigentlich ganz genau.

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo René,
      lass mich den Unterschied zwischen den von dir genannten Linux-Systemen in einer Metapher erklären:
      Alle dieser Systeme sind wie Autos. Alle können sie fahren, nur ist eines grün, das andere grau und noch eins rot. Das eine Auto hat eine Klimaanlage, das andere nicht. Wieder eines getönte Fenster und ein anderes nicht. Alles sind es aber Autos, die mehr oder weniger den selben Zweck erfüllen. Dann gibt es Leute die sagen, sie würden nie einen BMW fahren, nur Audi ist der Beste. Andere schwören wieder auf Toyota. Die Hauptunterschiede liegen im Design und einzelnen Funktionen. Die „richtige Distribution“ ist wiederum eher eine Glaubensfrage, eine Geschmacksfrage im Design der Benutzeroberfläche und auch eingebaute Zusatzfunktionen sind entscheidend.

      Mit „Linux ist keine Alternative“ wollte ich allerdings keinesfalls sagen, dass Linux zu nichts zu gebrauchen ist. Nur verkaufen viele Artikel im Netz Linux als 1:1-Ersatz für Windows und damit ist der Begriff „Alternative“ hinfällig.

      Viele Grüße,
      Tim

      • Avatar Der René sagt:

        Also war mein Eindruck schon richtig und man erkennt nur als erfahrener Benutzer die wirklichen Unterschiede!? Ich bin auch nur durch meinen neuen Arbeitskollege auf Ihrer Seite gestoßen, da dieser meinte Manjaro wäre die Macht und wäre die beste Alternative. Und da ich, wie ich schon beschrieben habe, meine Erfahrungen gemacht habe, wollte ich mal sehen was sich inzwischen getan hat. Der Datenaustausch zwischen Android und Linux geht nun wohl auch. (ging früher auch schon, ab er nur unbequeme per Shell)
        Ich bin mit Ihnen da einer Meinung, man kann schon Linux verwenden, aber es ist nicht das Selbe wie Windows (sowie XOS) Wie heißt es so schön? Es gibt kein Vorteil ohne ein Nachteil. Spätestens wenn man ne. exe ausführen muss wird es schwer. Ja ich weiß, es gibt Wine oder VM. Aber damit belügt man sich schlussendlich selber, weil man nun doch nicht an Windows vorbei kommt. Ich würde schon begrüßen wenn man ne Alternative hätte, denn Microsoft hat echt nachgelassen. Die ganzen fehlerhaften Updates in letzter Zeit sind echt lästig und man lebt immer mit der Gefahr des totalen Verlust der Daten.

        • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

          Hallo René,
          das kann man so nicht sagen. Auch als unerfahrener Nutzer erkennst du zumindest grobe Unterschiede: GUI-Design, Funktionsumfang usw. Ob Manjaro das einzig wahre Linux ist, liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Die jedenfalls beliebteste Distribution ist Mint, gefolgt von Ubuntu. Die Rangliste kannst du hier einsehen: https://distrowatch.com/dwres.php?resource=major

          Was Microsoft angeht, die Firma steht unter Zugzwang. Es gab nach Windows XP eine lange Zeit, in der Microsoft wirklich nichts neues mehr brachte und von Apple sowie auch Linux im allgemeinen überholt wurde, was Funktionen und Neuerungen anging. Seit Satya Nadella aber das Sagen hat, versucht Microsoft fast panisch dagegen zu steuern. Microsoft hat erheblich mehr kommerzielle Kunden als Apple oder Linux und damit stehen sie unter Zwang Neuerungen, Updates usw. zu bringen, sonst schlägt das in die Finanzen ein. Die „fehlerhaften Updates“ hatte ich mir alle installiert, sogar das 1810 und keine Probleme. Diese Vorfälle werden auch medial stark gehyped, nachher ist es nämlich wie bei Apple und international sind kaum 100 Nutzer betroffen…

      • Avatar Werner Koch sagt:

        Hallo Tim,

        erlaube mir bitte einige Kritische Punkte meinerseits:
        „Mit „Linux ist keine Alternative“ wollte ich allerdings keinesfalls sagen, dass Linux zu nichts zu gebrauchen ist.“
        „Nur verkaufen viele Artikel im Netz Linux als 1:1-Ersatz für Windows und damit ist der Begriff „Alternative“ hinfällig.“

        Die gewählte Formulierung ist jedoch bewusst gehalten und so gestaltet:
        „Es wäre mehr als Zufall, wenn das Linux-Programm alle gewohnten Funktionen bzw. überhaupt den Umfang besäße“

        „Linux ist keine Alternative“ kann auch verstanden werden, das es weit besser ist und daher nicht denn Stellenwert einer Alternative einnimt. Beide Aussagen (richtig oder falsch) wären also ohne Begründung richtig. Die nachträgliche Begründung bezieht sich jedoch auf ein nicht behandeltes Thema. Diese selbst lässt sich bestreiten und diskutieren, weil im Text nicht auf fehlende „1:1-Ersatz“ Lösungen eingegangen wird sondern auf dessen Qualität und Komplexibilität.

        Das es Hersteller von Anwendungen gibt die Linux nicht unterstützen lässt nicht bestreiten, gilt umgekehrt genauso. Es laufen heute noch Rechner unter MS-DOS weil die Modelbausteuerung für Eisenbahnanlagen nicht mal Windows 95 unterstützt.

        Die Objektive Aussagekraft, was hier nicht geschrieben wurde, ist somit sehr eindeutig erkennbar, zB. troz einer gewissen expertise das so geschriebener Text:
        „Der Vollständigkeit halber erwähnt, es gibt verschiedene Möglichkeiten, Windows-Software auf Linux zu nutzen, sie zum Beispiel zu emulieren – das bringt aber in der Regel eher Probleme mit sich, sofern es überhaupt funktioniert. Meistens werden auch nur stark veraltete Programmversionen von Emulatoren unterstützt. Die Performance des Programms wird dabei stark beeinträchtigt und es läuft im Normalfall auch nur sehr fehlerbehaftet, höchstwahrscheinlich aber gar nicht.“

        Während „Sie auf Ihrem bestehenden System eine „virtuelle Maschine““ nur für Linux jedoch nicht umgekehrt für Windows empfehlen.
        Die Erklärung des selbst gewählten Titels entspricht eher dem kurzen Satz; „Es gilt die Unschuldsvermutung“.

        PS:
        Warum nicht weiter erwähnen, dass das beiebte Windows 98 und Windows XP und auch Windows 7 den Schicksal mit Apricity OS Teilen? Zwischen den Zeilen versteh ich den Test als Apotheker-Werbung und PR braucht mann, wenn das Produkt sich nicht verkauft.

        Anlog zu der Erklärung: Würden Autos mit Windows laufen, wäre die Stadt von Pannenhilfe gelbgefärbt und der Motor würde nach 10km neustarten. Ihr Kofferaumdeckel würde ständig einen neuen Schloß brauchen weil ständig darin Sondermüll landet. Der alte NAVI geht mit der neuen Auto nicht under neue Auto kann mit der Geschwindigkeit der alten NAVI nicht mit. Sie sind aber gut beraten diese zu Nutzen, weil mit den Problemen bereits alle Experten sehr gut vertraut sind.

        • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

          Hallo Werner,

          mir ging es im ersten Teil nur darum, dass man Linux nicht mit Windows gleichsetzen kann, es aber genau so „verkauft“ wird. Linux-Programme, die nur im Zufall den Funktionsumfang des Windows-Pedant können: Das ist bewusst so gestaltet und so sehe ich das auch in der Praxis. Solche Anwendungen sind meist nur Kopien irgendwelcher Windows-Programme, die oftmals schnell zusammengebastelt wurden und dann wiederum auch als „Alternative“ angeboten werden.

          Wenn ich wie die bekannten Computer-Fachverlage hier sage: Wirf dein altes XP über Bord und hol dir Ubuntu, es ist so viel besser und genau das was du brauchst, dann muss der weniger versierte Anwender davon ausgehen können, dass sein iTunes (oder was auch immer) dort auch funktioniert. Daher auch das Beispiel mit Fahrrad und Rollschuhen. Da es iTunes nicht einmal für Linux gibt, kommt schon die Erkenntnis gefolgt von einer Suche nach Alternativen. Wie hieß diese iTunes-Kopie nochmals? Soundbird?? Ist schon eine Weile her und ich finde es spontan nicht… Ich habe das Programm mit dem schwarzen Vogel damals getestet – ja es war iTunes nachempfunden und konnte mit iPhone und iPod, aber der Funktionsumfang war eher dürftig – jetzt erklär mal einem Laien, dass er sich mit Soundbird nichts aus dem Apple-Appstore laden kann. Das lässt sich auch bei den meisten anderen Anwendungen so beobachten, die nicht im Sinne von „Das braucht man unter Linux“, sondern dem Motto „Das ist beliebt unter Windows, also kopieren wir es“ nachempfunden wurde.

          Im zweiten Teil gebe ich dir recht mit der Unschuldsvermutung, das beziehe ich in eine baldige Überarbeitung mit ein. Bei der Titelwahl war mir damals nur das Kontra wichtig, weil eben die Kernaussage immer dieselbe ist: Linux, nicht eine Alternative, sondern DIE Alternative.

          Zum PS: Ich finde nicht, dass Windows 98, XP oder 7 das Apricity OS-Schicksal teilen. Apricity existiert nicht mehr, Windows hingegen schon. Sicher ist das ein Linux, aber nach der Logik wäre es dann nicht eingestellt worden, sondern eine 2.0 erschienen. Wenn ich mir eine Distro wähle, dann weil ich genau diese will.

  12. Avatar tstueker sagt:

    Unwirsch und schlecht gemacht. Ich betreibe ein Unternehmen mit insgesamt 21 Systemen davon eins unter Linux und eines unter OSX. Warum?? Weil wir Software entwickeln. Wir machen aber auch noch mechanische Entwicklung (3D CAD), CNC Bearbeitung (3D CAM, gibts u.A. von Siemens unter Linux. Wir machen auf 4 Plätzen täglich DTP für Drucksachen, Messewände, Kataloge, kurz, alles, was ein Grafiker so produzieren muss. Und nein, wir setzen keine Adobe Programme ein, da diese nicht mehr Produktivität bieten. Im Satz Scribus, Freihandgrafik und Vektorgrafik Inkscape, ich vergass beim DTP VIVA Designer, sicherlich eine Light Version, wir betreiben durchgängiges Color Management, verarbeiten unsere Kamery RAW Daten u.A. aus Nikon 810, Hasselblad und Mamya digital Mittelformat und diversen anderen bildgebenden Systemen. Wir erstellen tatsächlich auch Rechnungen, Angebote und Lieferscheine, machen eine komplette ISO Tracability für unsere elektronischen Bauelemente und vieles mehr.
    Gegenüber der Windows-Welt haben wir eine Zeit- und Kosteneinsparung im IT-Bereich geschaffen, die von 2 Administratoren auf nahezu Null Aufwand heruntergefahren wurde. Wir machen mehr Gewinn. Seit fast zehn Jahren. Was also ist hier falsch?

    Ich finde es unsäglich, diese Art von Artikeln zu veröffentlichen. Journalismus ist anders.

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      In erster Linie bin ich auch gar kein Journalist, des Weiteren vermisse ich in Ihrem Beitrag präzise Kontrapunkte. Auf kommerzielle/wirtschaftliche Verwendung geht mein Artikel doch gar nicht ein, sondern explizit auf die Verwendung am Heimcomputer.

      Natürlich spart Ihnen Linux Zeit und Kosten ein, Gründe dafür stehen sogar gleich im ersten Absatz. Sie programmieren Software für, wenn ich das richtig verstanden habe, CNC-Bearbeitung, mechanische Entwicklung und professionelles image processing? Das ist ebenfalls auf einem Heimcomputer fehl am Platz und dürfte auf den wenigsten Privat-PCs, egal unter welchem Betriebssystem vorzufinden sein. Warum keine Rechnungen, Angebote und Lieferscheine unter Linux erstellt werden könnten, verstehe ich nun nicht ganz.
      Gar nichts ist falsch, Herr Stücker. Sie haben das getan, was mein Artikel als Botschaft trägt: Sie haben sich mit dem System befasst!

      Unsäglich finde ich im übrigen, wenn ich nun auch nur Teile des Artikels wiederhole, dass Journalisten unwissenden Privatanwendern suggerieren, Rollschuhe seien das gleiche wie ein Fahrrad. Die Folgen sind übrigens auch beschrieben. Regelmäßig zu lesen auf beliebigen IT-Portalen, wenn neue Betriebssysteme erscheinen oder es ein Sommerloch zu stopfen gilt.

  13. Avatar hotmac sagt:

    Sorry, liebe Kommentatoren, aber einigen muss ich widersprechen. Ich versuche immer wieder einmal auf LINUX umzusteigen, aber für mich als Grafiker ist LINUX absolut inakzeptabel. Ich bin einer der Anwender die sich tatsächlich Pro-Versionen von Programmen kaufen. Im Bereich des DTP und der Druckvorstufe bietet LINUX de fakto keine brauchbaren Alternativen. GIMP, Inkscape und Scribus sind nur nette Versuche, mehr nicht. Und dann gibt es noch so eine Sache, die mich bei LINUX nervt: Man installiert oder de-installiert ein Programm und schwups fehlt eine für das OS erforderliche Erweiterung, weil sie mal eben mit de-installiert wurde, oder neuere Komponenten werden über bestehende drüber gebügelt. Ich muss meine Brötchen mit dem Gebrauch gut funktionierender Software verdienen, dabei setze ich auf ein glatt laufendes OS. Auch wenn ich Apple mittlerweile zum Abgewöhnen finde (WIN habe ich mir gar nicht erst angewöhnt), muss ich sagen, dass ich in 35 Jahren nur dreimal „lebensbedrohliche“ Mac-Abstürze hatte – und die habe ich selbst verursacht. Könnte ich mich auf LINUX genau so verlassen, würde ich von jetzt auf gleich wechseln. Ach ja, diese ständigen Grabenkämpfe in der LINUX-Entwicklergemeinde sind für mich das absolute Killerkriterium für ein OS. Solange man sich nicht auf einige Standards einigen will und jeder sein eigenes (natürlich besseres) Derivat bastelt, so lange ist LINUX keine echte Alternative.

  14. Avatar Daniel Bock sagt:

    Sorry das Menschen die aus der IT stammen immer wieder auf einem Vorurteil herum reiten – „Was nichts kostet kann nichts wert sein“.

    Bin seid 20 Jahren Admin und Entwickler und muss sagen, Linux ist mehr als eine Alternative.
    Immer wieder und wieder höre ich „Aber es gibt kein Photoshop, kein Solydedge, kein Microsoft Office, kein Sinutrain, kein, kein ,kein….usw“.

    Seid doch mal ehrlich habt ihr schon einmal eine Person angetroffen der sich „Microsoft Office Prof. oder Photoshop Mastercollection“ „gekauft hat“ ???.

    Es sind nur 30 Tage Beigaben und Testversionen. Ja man kann es auch kaufen aber nur die wenigsten Menschen brauchen es.

    Und jetzt mal zu Linux. Nachdem Windows XP eingestellt wurde hatte ich im privaten Umfeld das Problem das alle ein NEUES Windows wollten – also habe ich mir den Spaß gemacht mal ein Linux Mint zu installieren – und siehe da keiner hat rebelliert….

    Ja 95% brauchen nur Firefox, Chrome und wollen nur Film auf Youtube schauen – das entspricht wirklich den Tatsachen.

    Der Kollege stammt aus einem Systemhaus und zitiert immer wieder aus seinen füheren Team-Besprechungen.

    „Lasst ja nicht den Gedanken aufkommen Linux sei eine Alternative“, „Sicherheit muss gepflegt werden, dass kann nur eine Firma im Hintergrund“, usw….

    Wieso zum Teufel glaubt jeder das ein Apple MacBook besser ist als eine Lenovo oder HP Windows PC???

    Antwort: Apple sieht besser aus, Apple ist teurer und muss deshalb besser oder sicherer sein.

    Ich betreue eine Firma wo alle nur MAC haben und muss sagen so eine lächerliche Situation ist kaum zu glauben…. Am ersten Tag bekam ich gesagt bitte installieren sie Windows darauf.

    Chic und teuer muss es sein …. aber ja nicht mit etwas neuem konfrontieren!!!!

    Ich selbe setzte auf Arch-Linux – für meine Freunde Mint oder Manjaro ein. Und keiner hat bis jetzt gesagt – ich brauche Microsoft Office.

    Die Angst vor einer Linuxinstallation ist Geschichte…. stamme aus einer Generation C64 und kann behaupten eine Distro aus dem Jahr 2017 ist DAU sicher!!!!!!

    Habe meiner Schwiegermutter eine Multiboot-USB geschickt und über Telefon in 5 Minute installiert.

    Sie ist 67 Jahre alt…

    Menschen die neu in der Linux-Welt ankommen fragen gleich aber wieso siehts anders aus – anders muss nicht schlechter sein.

    Vorteile von Linux:

    1. Kostenlos wenn kein Support
    2. Viele Tutorials
    3. Millionen Anleitungen auf Youtube
    4. Keine Treibersuche
    5. Alle Anwendungen und das System werden zusammen upgedatet
    6. Die meisten Programme aus der Windowswelt gibt es auch für Linux
    7. Und natürlich SICHERHEIT

    Nachteile:

    1. Neuland
    2. Kein Support
    3. Man ist am Anfang auf sich allein gestellt

    Also „Nur Mut“!!!!

    Grüße Daniel

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Daniel,

      hui, das ist ja fast ein Roman! Aber gut, ich versuche mich da mal stückchenweise durchzuarbeiten…

      Bitte nenne mir doch die Stelle an der ich behauptet haben soll, dass was nichts kostet auch nichts wert sein kann 😕
      Davon war niemals hier die Rede und das war auch nie Bestandteil oder Kriterium meines Beitrags!

      Ich bin ehrlich wenn ich dir sage, dass ich in meinen alten Supporter-Tagen nur vereinzelt Leute angetroffen habe, die keine legalen Versionen von MS Office, Photoshop o.ä. auf den Rechnern hatten. Ebenso bei mir und im Freundes-/Verwandtenkreis. Diese 30 Tage-Testversionen gibt es nur noch vereinzelt, beim Kauf vieler höherwertiger Rechner ist Office auch meist dabei. Bekannt sollte dir allerdings sein, Herr Admin-Kollege, dass das mit den Raubkopien heute nicht mehr so „einfach“ ist, wie noch vor wenigen Jahren – dank Online-Aktivierung etc.!
      Die Menschen brauchen das alles nicht? Schön Daniel, dass du das für andere bestimmen kannst…!

      Ich bin zwar mittlerweile aus dem Support-Geschäft raus, kann aber ebenso hier keineswegs bestätigen, dass die Anwender von den wenigen Mac-Rechnern, die ich betreut habe, am nächsten Tag Windows drauf wollten. Mindestens gensau so wenig könnte ich bestätigen, dass es dort zu durchschnittlich weniger Problemen als unter Windows gekommen wäre. So sah es aber eher im Linux-Bereich aus: „Ich habe da gelesen, dass das so sicher ist und toll und man alles machen kann – können Sie mir so ein Linux besorgen?“ und kaum eine Woche später: „Also wir kommen damit nicht klar und möchten bitte wieder Windows haben“… 😉 Und in etwa so entstand auch die Idee zu diesem Artikel hier.

      Springen wir wieder zum Thema Office? Okay, Office ist nicht das einzige Anwenderprogramm, das es gibt und mit dem Anwender arbeiten, mit oder ohne Linux. Office ist nicht mehr wegzudenken und wenn du meine ganz ehrliche, unverblümte Meinung zu Open- bzw. LibréOffice möchtest: Das Programm ist für einfache Arbeiten geeignet, meiner Meinung nach aber irgendwann Ende der 1990-er Jahre steckengeblieben. Unterstrichen wird das nur noch durch diesen lachhaften „Zwergenaufstand“ Libré versus Apache, den die Foundation da seit Jahren recht erfolglos betreibt und Apache sich ins Fäustchen lacht.

      Genau das, was du in Deinem nächsten Absatz schreibst, habe ich im Artikel mehrfach aufgefasst: Linux kennenlernen und sich nicht bevormunden lassen! Ohne, dass ich dich jetzt angreifen möchte, hast du das aber auch bereits getan – so schreibst du oben, was die Leute Deiner Meinung nach zu brauchen haben und was nicht – und genau da sind wir wieder am roten Faden meines Artikels.

      Zu deinem Punkt 6: Die meisten Programme aus der Windows-Welt gibt es auch für Linux? 😀 Da bin ich jetzt aber gespannt, welche du mir da aufzählen kannst.

      Zum Abschluss muss ich dir aber nochmals querkommen, Herr Kollege. Du solltest wissen, dass es unter Linux sehr wohl Support gibt. Oft sogar besseren, schnelleren, für kommerzielle günstigeren und für Heimanwender auch kostenlosen! Übrigens bezog sich meine Auffassung im Artikel bzgl. des Supports auf Software-Hersteller, deren Programme über WINE betrieben werden oder Gerätehersteller, deren Hardware mit Drittanbieter-Tools unter Linux zum laufen gebracht werden.

      Viele Grüße, Tim 🙂

  15. Avatar Udo sagt:

    Zitat: „Per Definition stellt eine Alternative nicht nur die Wahl zwischen zwei oder mehreren Optionen dar, sondern eine völlig gleichwertige Option, die die Erste somit vollständig ersetzt.“

    Nach dieser Definition existiert zu allem keine Alternative.
    Selbst (scheinbar) identische Produkte würden keine Alternative bieten. Wenn jemand eine deiner Kameras zerstört und dir eine baugleiche neue kauft wäre das keine Alternative, es wäre nur ein Ersatz. Mit der neuen Kamera hast du nicht das gleiche erlebt, sie hat vielleicht einen Produktionsfehler oder den einen wichtigen Fehler nicht, der im entscheidenenden Moment zum perfekten Bild geführt hätte usw.
    Kurz gesagt: Aus dieser sehr engen Sicht der Dinge sind Alternativen nur falsifizierbar.

    Die Überschrift war doch Clickbait, oder? Bin voll drauf reingefallen. Gut gemacht…. 🙂

  16. Avatar Ohrwerk sagt:

    Danke Tim,

    also ich probiere seit Jahren immer wieder Linux aus und ich kann deinen Zeilen nur zustimmen.
    Es ist schon einiges passiert in den letzten 15 Jahren aber von einem System, welches DAU kompatibel ist, ist Linux bei momentaner Entwicklungszeit noch Jahrzehnte davon entfernt.
    Ich möchte dazu aber sagen, daß ich nur einmal ein funktionierendes DAU System in den Fingern hatte.
    Das war, ich muß es leider sagen MAC OS9.

    Aussagen wie „Schalt doch die Energieverwaltung ab, wenn sie nicht zu deiner Zufriedenheit funktioniert“ …
    Vermiesen es jeden normalen Menschen ein solches System zu benutzen wenn er gerade einen Film ansehen möchte und sich nach einigen Minuten der Bildschirmschoner einschaltet, Der Bildschirm aus geht oder noch viel nervigeres passiert.

    Sehr oft gehen den Menschen Anwendungen ab, welche sie von ihren Windows Kübeln gewöhnt sind.
    Es gibt entweder keinen oder nur unzureichenden Ersatz.
    Diese Problem hat man aber auch bei einem Umstieg von z. B. Windows XP auf Windows 10.

    Hier ein Beispiel: (https://sourceforge.net/projects/equalizerapo/)
    Ich verwende z. B. unter Windows „Equalizer APO“ um bestimmte Frequenzen zu Filtern.
    Wenn man dann ähnliches für Linux sucht bekommt man Kommentare wie:

    Verwende doch den oder den oder jenen Player, der hat einen Software Equalizer
    Keiner braucht so was
    Schreib’s doch selbst
    Ist wohl besser du bleibst bei Windows…
    Versuchs mit Wine! (nein Danke, ich r… lieber was 😉

    Wer gelegentlich einen Brief schreibt, Online Dienste in Anspruch nimmt, im Internet Surft oder gar eMails schreibt wird mittlerweile von vielen Distributionen sehr gut bedient.
    Ob dann die Anbindung des Druckers ohne einen „Spezialisten“ klappt ist schon wieder eine andere Sache.

    In diesem Sinne; „Ein Ausdruck ist nie vollkommen“

    PS: Hätt jemand ne alte Schreibmaschine für mich?

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Ohrwerk,

      ein Betriebssystem muss nicht zwingend „DAU kompatibel“ sein. Wie allerdings einige Funktionen unter Linux gehandhabt werden, wo beispielsweise ausschließlich die Kommandozeile zur Verwendung kommt, ist schon… – ich sage mal vorsichtig rückschrittlich. Wobei mir auch hier schon Sätze wie: „Wer braucht schon eine GUI“ untergekommen sind. MacOS 9 war keineswegs „DAU kompatibel“ und noch Mal ein ganz anderes Kapitel als das heutige Apple Betriebssystem. Auch was am heutigen MacOS so einfach sein soll, war mir nie so ganz klar. Allein schon weil das ganze System ja BSD/UNIX-basierend ist und die entsprechenden eben nicht „DAU-freundlichen“ Funktionen alle frei zur Verfügung stehen, aber im Gegensatz zu Linux nicht der einzige Weg sind, um zum Ziel zu gelangen.

      Die Diversität der Linux-Systeme ist meiner Meinung nach das Hauptproblem. Keine Einheit, keine klare Richtlinie, es fehlt (so mein Eindruck) auch alles, was irgendwie zukunftsweisend sein könnte. Wenn neue Features kommen, dann auch nur WEIL die kommerzielle Konkurrenz sie gerade eingebaut hat, und WENN dann auch nur Monate später. Und selbst hier muss dann wieder jeder Distro-Entwickler sein eigenes Süppchen kochen, sodass das alles in einem anarchistisch anmutenden Chaos endet. Es gibt Bereiche, da würde ich zwingend Linux empfehlen, aber auch welche, da würde ich nicht ein Mal daran denken…

  17. Avatar Basti sagt:

    Hahahaahh was für ein Schrott muss ich da lesen! Ich habe für alle Programme auch ein Linux Programm gefunden! Der einzige Grund warum so wenige Heimanwender Linux nutzen ist doch der, dass es zu wenige kennen und München war pure Inkompetenz. LiMux war ein Vorzeige-Linux das jahrelang funktioniert hat.

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Basti,
      Du hast also für alle Deine Programme einen Ersatz gefunden, schön. Das Problem fasst Du ja selbst in Deinem Satz auf – alle Deine Programme und darum trifft das jetzt automatisch auch auf alle anderen Nutzer zu? Glaube ich kaum.
      Der Grund, warum so wenige Heimanwender Linux nutzen ist eher nicht, dass es zu wenige kennen. Wer mit dem Internet zu tun hat (und das sind immerhin 92% der deutschen Haushalte!), wird früher oder später zwangsläufig auf Linux stoßen. Und wer unzufrieden mit seinem meist vorinstallierten Windows ist, wird sich automatisch Alternativen suchen. Ebenso wie die meisten PC-Magazine regelmäßig Linux als Titelthema haben. Nun können wir noch über Faulheit dieser Nutzer reden, oder es auch einfach gut sein lassen.
      Wenn LiMux jahrelang so gut funktioniert hat, wer sind dann die „Inkompetenten“? Sind diese Leute über Nacht inkompetent geworden? Immerhin lief das Projekt ja rund zehn Jahre. Die LiMux-Verantwortlichen sprechen viel mehr über starke Probleme mit Kompatibilität, zu hohem Aufwand, mangelnder Einheitlichkeit und, auch wenn Du es nicht gerne hören wirst, an fehlenden Anwendungen. Detailliert gibt es das hier nachzulesen.

  18. Avatar Dominik sagt:

    Hast du schon mal mit Linux gearbeitet und wie lange? Nenn mir doch bitte ein einziges Programm für das es unter Linux keinen gleichwertigen Ersatz gibt !

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Dominik,

      Photoshop und nein, GIMP ist nicht ansatzweise ein Ersatz. Weitere sind im Artikel aufgelistet. Mein Linux-Zeitkonto umfasst ca. zehn Jahre, viele Jahre lang Hauptsystem, aktuell aber nur noch Drittsystem.

      • Avatar Dominik sagt:

        10 JAhre? Das glaube ich nicht und GIMP ist eine super App die für die meisten Aufgaben absolut ausreicht. Linux ist das meist verwendete Betriebssystem der Welt du schreibst nur falsche schlechte Sachen und man soll es besser nicht nutzen blah. Wenn du dich mal mehr damit befasst lernst du es und siehst, dass es wirklich viel besser ist als Windows

        • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

          Hallo Dominik,

          Du musst mir auch nicht glauben, dazu zwinge ich niemanden 🙂
          GIMP mag für einige Aufgaben ausreichen, für anspruchsvollere aber nicht. Wenn es nur um RAW-Dateien geht, ist GIMP schon ziemlich am Ende. Linux ist zweifellos das meist verwendete Betriebssystem der Welt, aber hier haben wir ein Problem: Wo? Bei Servern, als Entwicklungsumgebung usw. – aber nicht beim Heimanwender. In dieser messbaren Masse bewegt sich Linux seit Dekaden bei 1%-Marktanteil, aktuelle Statistik von März 2017: 1,4% weltweit.

          Ich habe nie gesagt, Linux sei ein schlechtes Betriebssystem und man sollte es auf keinen Fall nutzen! Es geht wie beschrieben nicht darum, einem Interessierten Linux partout ausreden zu wollen, sondern darum sich nicht überstürzt etwas aufdrängen zu lassen. Und genau das ist der springende Punkt, Jubel-Artikel gibt es wie Sand am Meer. Diese schneiden das Thema an, suggerieren dem Nutzer, dass er das zu tun hat und alles was danach passiert, wird gar nicht erst aufgefasst. Aus meinem Artikel geht klar hervor, dass sich ein interessierter Anwender damit befassen UND für sich selbst(!!) die Entscheidung treffen soll, ob Linux für ihn geeignet ist oder nicht.

          Wenn Du mir mitteilen könntest, was genau du unter „falsche Sachen“ verstehst, könnte ich darauf eingehen.

        • Avatar Frank sagt:

          Jemand der seit 20 Jahren beruflich mit Computern zutun hat und seit zirka 5 Jahren mit Linux seine Brötchen verdient, kann sagen, der normale Heimanwender weiss nichts von Linux.

          Ich spreche jetzt nicht von Leuten die Ihren Rechner als Spieleplattform nutzen und immer die neusten Ego Shooter anspielen.

          Im Grunde gebe ich Dir mit Gimp Recht, aber man sollte auch bedenken wer die Zielgruppe ist. Oh UFraw ist Dir ein Begriff?

          http://ufraw.sourceforge.net/

          Noch ein kleiner Hinweis, der Linux Marktanteil sind reine Schätzungen. zumindest was den Desktop Bereich angeht. Im Server und Smartphone Bereich sieht das natürlich etwas anders aus.

          Wie ging das nochmal?

          Traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht hast.

        • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

          Hallo Frank,

          jemand der 20 Jahre mit Computern und fünf Jahre mit Linux zu tun hat, weiß selbstverständlich mehr als der normale Heimanwender. Es geht ja auch überhaupt nicht darum, aus dem Home-User einen Profi zu zaubern, viel mehr darum, den Heimanwender nicht zu bevormunden, denn auch dieser hat persönliche Bedürfnisse. Das können wir aber auf viele Bereiche ausweiten, ich würde sogar so weit greifen und sagen, dass wir schon eine regelrechte Bevormundungs-Kultur in Deutschland/Europa haben.

          Das Spiele-Argument, gerade bzgl. Steam kommt aber immer wieder. Ich kenne mich da leider wenig aus, meine aber Valve bringt (oder hat schon?) jetzt auch eine vergleichbare Plattform, die ebenfalls für Linux verfügbar ist. Und das wird, glaubt man der Resonanz aus Linux-Kreisen, endgültig der große Durchbruch von Linux auf dem Desktop. Spieler, die nicht Konsolen bevorzugen, „zocken“ unter Windows – folglich fehlt nun sämtliche Argumentation, warum man noch länger Windows nutzen sollte. Das ist ganz einfach gedacht und mindestens genau so unpassend.

          UFRaw ist mir bekannt. Eines der zahlreichen GIMP-Plugins zur RAW-Verarbeitung, das einmal mehr versucht, irgendwie an die Spannweite professioneller Tools zu kommen. Lassen wir dieses Thema, darüber könnte ich ein halbes Buch schreiben. Wenn GIMP eine Photoshop-Alternative darstellen möchte (so jedenfalls entnehme ich das deren Dokumentation), dann die Frage: Wer ist die Zielgruppe?

          Der Marktanteil ist nicht zwingend eine reine Schätzung. Unter einer reinen Schätzung verstehe ich ausgedachte Werte, eine „Pi Mal Daumen“-Errechnung. Es sind relative Messungen, die je nach Ersteller über Traffic laufen. Diesen Punkt hatte ich aber glaube ich im Artikel erwähnt.

        • Avatar Dieter sagt:

          @ Dominik: Eine etwas höflichere Ausdrucksweise wäre durchaus angebracht. Du musst nicht beleidigend werden – damit ist niemandem gedient. Einzig Fakten, Argumente, Erfahrungsnachrichten helfen hier weiter.

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