Linux ist keine Alternative

Tim Schropp

Digital Native, IT, Admin || Photography, Design, Music ♫ || Culture, History, Food || Politically interested, Economy, Social affairs, Finances || DE-EN-NL

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14 Antworten

  1. hotmac sagt:

    Sorry, liebe Kommentatoren, aber einigen muss ich widersprechen. Ich versuche immer wieder einmal auf LINUX umzusteigen, aber für mich als Grafiker ist LINUX absolut inakzeptabel. Ich bin einer der Anwender die sich tatsächlich Pro-Versionen von Programmen kaufen. Im Bereich des DTP und der Druckvorstufe bietet LINUX de fakto keine brauchbaren Alternativen. GIMP, Inkscape und Scribus sind nur nette Versuche, mehr nicht. Und dann gibt es noch so eine Sache, die mich bei LINUX nervt: Man installiert oder de-installiert ein Programm und schwups fehlt eine für das OS erforderliche Erweiterung, weil sie mal eben mit de-installiert wurde, oder neuere Komponenten werden über bestehende drüber gebügelt. Ich muss meine Brötchen mit dem Gebrauch gut funktionierender Software verdienen, dabei setze ich auf ein glatt laufendes OS. Auch wenn ich Apple mittlerweile zum Abgewöhnen finde (WIN habe ich mir gar nicht erst angewöhnt), muss ich sagen, dass ich in 35 Jahren nur dreimal „lebensbedrohliche“ Mac-Abstürze hatte – und die habe ich selbst verursacht. Könnte ich mich auf LINUX genau so verlassen, würde ich von jetzt auf gleich wechseln. Ach ja, diese ständigen Grabenkämpfe in der LINUX-Entwicklergemeinde sind für mich das absolute Killerkriterium für ein OS. Solange man sich nicht auf einige Standards einigen will und jeder sein eigenes (natürlich besseres) Derivat bastelt, so lange ist LINUX keine echte Alternative.

  2. Daniel Bock sagt:

    Sorry das Menschen die aus der IT stammen immer wieder auf einem Vorurteil herum reiten – „Was nichts kostet kann nichts wert sein“.

    Bin seid 20 Jahren Admin und Entwickler und muss sagen, Linux ist mehr als eine Alternative.
    Immer wieder und wieder höre ich „Aber es gibt kein Photoshop, kein Solydedge, kein Microsoft Office, kein Sinutrain, kein, kein ,kein….usw“.

    Seid doch mal ehrlich habt ihr schon einmal eine Person angetroffen der sich „Microsoft Office Prof. oder Photoshop Mastercollection“ „gekauft hat“ ???.

    Es sind nur 30 Tage Beigaben und Testversionen. Ja man kann es auch kaufen aber nur die wenigsten Menschen brauchen es.

    Und jetzt mal zu Linux. Nachdem Windows XP eingestellt wurde hatte ich im privaten Umfeld das Problem das alle ein NEUES Windows wollten – also habe ich mir den Spaß gemacht mal ein Linux Mint zu installieren – und siehe da keiner hat rebelliert….

    Ja 95% brauchen nur Firefox, Chrome und wollen nur Film auf Youtube schauen – das entspricht wirklich den Tatsachen.

    Der Kollege stammt aus einem Systemhaus und zitiert immer wieder aus seinen füheren Team-Besprechungen.

    „Lasst ja nicht den Gedanken aufkommen Linux sei eine Alternative“, „Sicherheit muss gepflegt werden, dass kann nur eine Firma im Hintergrund“, usw….

    Wieso zum Teufel glaubt jeder das ein Apple MacBook besser ist als eine Lenovo oder HP Windows PC???

    Antwort: Apple sieht besser aus, Apple ist teurer und muss deshalb besser oder sicherer sein.

    Ich betreue eine Firma wo alle nur MAC haben und muss sagen so eine lächerliche Situation ist kaum zu glauben…. Am ersten Tag bekam ich gesagt bitte installieren sie Windows darauf.

    Chic und teuer muss es sein …. aber ja nicht mit etwas neuem konfrontieren!!!!

    Ich selbe setzte auf Arch-Linux – für meine Freunde Mint oder Manjaro ein. Und keiner hat bis jetzt gesagt – ich brauche Microsoft Office.

    Die Angst vor einer Linuxinstallation ist Geschichte…. stamme aus einer Generation C64 und kann behaupten eine Distro aus dem Jahr 2017 ist DAU sicher!!!!!!

    Habe meiner Schwiegermutter eine Multiboot-USB geschickt und über Telefon in 5 Minute installiert.

    Sie ist 67 Jahre alt…

    Menschen die neu in der Linux-Welt ankommen fragen gleich aber wieso siehts anders aus – anders muss nicht schlechter sein.

    Vorteile von Linux:

    1. Kostenlos wenn kein Support
    2. Viele Tutorials
    3. Millionen Anleitungen auf Youtube
    4. Keine Treibersuche
    5. Alle Anwendungen und das System werden zusammen upgedatet
    6. Die meisten Programme aus der Windowswelt gibt es auch für Linux
    7. Und natürlich SICHERHEIT

    Nachteile:

    1. Neuland
    2. Kein Support
    3. Man ist am Anfang auf sich allein gestellt

    Also „Nur Mut“!!!!

    Grüße Daniel

    • Tim Schropp sagt:

      Hallo Daniel,

      hui, das ist ja fast ein Roman! Aber gut, ich versuche mich da mal stückchenweise durchzuarbeiten…

      Bitte nenne mir doch die Stelle an der ich behauptet haben soll, dass was nichts kostet auch nichts wert sein kann 😕
      Davon war niemals hier die Rede und das war auch nie Bestandteil oder Kriterium meines Beitrags!

      Ich bin ehrlich wenn ich dir sage, dass ich in meinen alten Supporter-Tagen nur vereinzelt Leute angetroffen habe, die keine legalen Versionen von MS Office, Photoshop o.ä. auf den Rechnern hatten. Ebenso bei mir und im Freundes-/Verwandtenkreis. Diese 30 Tage-Testversionen gibt es nur noch vereinzelt, beim Kauf vieler höherwertiger Rechner ist Office auch meist dabei. Bekannt sollte dir allerdings sein, Herr Admin-Kollege, dass das mit den Raubkopien heute nicht mehr so „einfach“ ist, wie noch vor wenigen Jahren – dank Online-Aktivierung etc.!
      Die Menschen brauchen das alles nicht? Schön Daniel, dass du das für andere bestimmen kannst…!

      Ich bin zwar mittlerweile aus dem Support-Geschäft raus, kann aber ebenso hier keineswegs bestätigen, dass die Anwender von den wenigen Mac-Rechnern, die ich betreut habe, am nächsten Tag Windows drauf wollten. Mindestens gensau so wenig könnte ich bestätigen, dass es dort zu durchschnittlich weniger Problemen als unter Windows gekommen wäre. So sah es aber eher im Linux-Bereich aus: „Ich habe da gelesen, dass das so sicher ist und toll und man alles machen kann – können Sie mir so ein Linux besorgen?“ und kaum eine Woche später: „Also wir kommen damit nicht klar und möchten bitte wieder Windows haben“… 😉 Und in etwa so entstand auch die Idee zu diesem Artikel hier.

      Springen wir wieder zum Thema Office? Okay, Office ist nicht das einzige Anwenderprogramm, das es gibt und mit dem Anwender arbeiten, mit oder ohne Linux. Office ist nicht mehr wegzudenken und wenn du meine ganz ehrliche, unverblümte Meinung zu Open- bzw. LibréOffice möchtest: Das Programm ist für einfache Arbeiten geeignet, meiner Meinung nach aber irgendwann Ende der 1990-er Jahre steckengeblieben. Unterstrichen wird das nur noch durch diesen lachhaften „Zwergenaufstand“ Libré versus Apache, den die Foundation da seit Jahren recht erfolglos betreibt und Apache sich ins Fäustchen lacht.

      Genau das, was du in Deinem nächsten Absatz schreibst, habe ich im Artikel mehrfach aufgefasst: Linux kennenlernen und sich nicht bevormunden lassen! Ohne, dass ich dich jetzt angreifen möchte, hast du das aber auch bereits getan – so schreibst du oben, was die Leute Deiner Meinung nach zu brauchen haben und was nicht – und genau da sind wir wieder am roten Faden meines Artikels.

      Zu deinem Punkt 6: Die meisten Programme aus der Windows-Welt gibt es auch für Linux? 😀 Da bin ich jetzt aber gespannt, welche du mir da aufzählen kannst.

      Zum Abschluss muss ich dir aber nochmals querkommen, Herr Kollege. Du solltest wissen, dass es unter Linux sehr wohl Support gibt. Oft sogar besseren, schnelleren, für kommerzielle günstigeren und für Heimanwender auch kostenlosen! Übrigens bezog sich meine Auffassung im Artikel bzgl. des Supports auf Software-Hersteller, deren Programme über WINE betrieben werden oder Gerätehersteller, deren Hardware mit Drittanbieter-Tools unter Linux zum laufen gebracht werden.

      Viele Grüße, Tim 🙂

  3. Udo sagt:

    Zitat: „Per Definition stellt eine Alternative nicht nur die Wahl zwischen zwei oder mehreren Optionen dar, sondern eine völlig gleichwertige Option, die die Erste somit vollständig ersetzt.“

    Nach dieser Definition existiert zu allem keine Alternative.
    Selbst (scheinbar) identische Produkte würden keine Alternative bieten. Wenn jemand eine deiner Kameras zerstört und dir eine baugleiche neue kauft wäre das keine Alternative, es wäre nur ein Ersatz. Mit der neuen Kamera hast du nicht das gleiche erlebt, sie hat vielleicht einen Produktionsfehler oder den einen wichtigen Fehler nicht, der im entscheidenenden Moment zum perfekten Bild geführt hätte usw.
    Kurz gesagt: Aus dieser sehr engen Sicht der Dinge sind Alternativen nur falsifizierbar.

    Die Überschrift war doch Clickbait, oder? Bin voll drauf reingefallen. Gut gemacht…. 🙂

  4. Ohrwerk sagt:

    Danke Tim,

    also ich probiere seit Jahren immer wieder Linux aus und ich kann deinen Zeilen nur zustimmen.
    Es ist schon einiges passiert in den letzten 15 Jahren aber von einem System, welches DAU kompatibel ist, ist Linux bei momentaner Entwicklungszeit noch Jahrzehnte davon entfernt.
    Ich möchte dazu aber sagen, daß ich nur einmal ein funktionierendes DAU System in den Fingern hatte.
    Das war, ich muß es leider sagen MAC OS9.

    Aussagen wie „Schalt doch die Energieverwaltung ab, wenn sie nicht zu deiner Zufriedenheit funktioniert“ …
    Vermiesen es jeden normalen Menschen ein solches System zu benutzen wenn er gerade einen Film ansehen möchte und sich nach einigen Minuten der Bildschirmschoner einschaltet, Der Bildschirm aus geht oder noch viel nervigeres passiert.

    Sehr oft gehen den Menschen Anwendungen ab, welche sie von ihren Windows Kübeln gewöhnt sind.
    Es gibt entweder keinen oder nur unzureichenden Ersatz.
    Diese Problem hat man aber auch bei einem Umstieg von z. B. Windows XP auf Windows 10.

    Hier ein Beispiel: (https://sourceforge.net/projects/equalizerapo/)
    Ich verwende z. B. unter Windows „Equalizer APO“ um bestimmte Frequenzen zu Filtern.
    Wenn man dann ähnliches für Linux sucht bekommt man Kommentare wie:

    Verwende doch den oder den oder jenen Player, der hat einen Software Equalizer
    Keiner braucht so was
    Schreib’s doch selbst
    Ist wohl besser du bleibst bei Windows…
    Versuchs mit Wine! (nein Danke, ich r… lieber was 😉

    Wer gelegentlich einen Brief schreibt, Online Dienste in Anspruch nimmt, im Internet Surft oder gar eMails schreibt wird mittlerweile von vielen Distributionen sehr gut bedient.
    Ob dann die Anbindung des Druckers ohne einen „Spezialisten“ klappt ist schon wieder eine andere Sache.

    In diesem Sinne; „Ein Ausdruck ist nie vollkommen“

    PS: Hätt jemand ne alte Schreibmaschine für mich?

    • Tim Schropp sagt:

      Hallo Ohrwerk,

      ein Betriebssystem muss nicht zwingend „DAU kompatibel“ sein. Wie allerdings einige Funktionen unter Linux gehandhabt werden, wo beispielsweise ausschließlich die Kommandozeile zur Verwendung kommt, ist schon… – ich sage mal vorsichtig rückschrittlich. Wobei mir auch hier schon Sätze wie: „Wer braucht schon eine GUI“ untergekommen sind. MacOS 9 war keineswegs „DAU kompatibel“ und noch Mal ein ganz anderes Kapitel als das heutige Apple Betriebssystem. Auch was am heutigen MacOS so einfach sein soll, war mir nie so ganz klar. Allein schon weil das ganze System ja BSD/UNIX-basierend ist und die entsprechenden eben nicht „DAU-freundlichen“ Funktionen alle frei zur Verfügung stehen, aber im Gegensatz zu Linux nicht der einzige Weg sind, um zum Ziel zu gelangen.

      Die Diversität der Linux-Systeme ist meiner Meinung nach das Hauptproblem. Keine Einheit, keine klare Richtlinie, es fehlt (so mein Eindruck) auch alles, was irgendwie zukunftsweisend sein könnte. Wenn neue Features kommen, dann auch nur WEIL die kommerzielle Konkurrenz sie gerade eingebaut hat, und WENN dann auch nur Monate später. Und selbst hier muss dann wieder jeder Distro-Entwickler sein eigenes Süppchen kochen, sodass das alles in einem anarchistisch anmutenden Chaos endet. Es gibt Bereiche, da würde ich zwingend Linux empfehlen, aber auch welche, da würde ich nicht ein Mal daran denken…

  5. Basti sagt:

    Hahahaahh was für ein Schrott muss ich da lesen! Ich habe für alle Programme auch ein Linux Programm gefunden! Der einzige Grund warum so wenige Heimanwender Linux nutzen ist doch der, dass es zu wenige kennen und München war pure Inkompetenz. LiMux war ein Vorzeige-Linux das jahrelang funktioniert hat.

    • Tim Schropp sagt:

      Hallo Basti,
      Du hast also für alle Deine Programme einen Ersatz gefunden, schön. Das Problem fasst Du ja selbst in Deinem Satz auf – alle Deine Programme und darum trifft das jetzt automatisch auch auf alle anderen Nutzer zu? Glaube ich kaum.
      Der Grund, warum so wenige Heimanwender Linux nutzen ist eher nicht, dass es zu wenige kennen. Wer mit dem Internet zu tun hat (und das sind immerhin 92% der deutschen Haushalte!), wird früher oder später zwangsläufig auf Linux stoßen. Und wer unzufrieden mit seinem meist vorinstallierten Windows ist, wird sich automatisch Alternativen suchen. Ebenso wie die meisten PC-Magazine regelmäßig Linux als Titelthema haben. Nun können wir noch über Faulheit dieser Nutzer reden, oder es auch einfach gut sein lassen.
      Wenn LiMux jahrelang so gut funktioniert hat, wer sind dann die „Inkompetenten“? Sind diese Leute über Nacht inkompetent geworden? Immerhin lief das Projekt ja rund zehn Jahre. Die LiMux-Verantwortlichen sprechen viel mehr über starke Probleme mit Kompatibilität, zu hohem Aufwand, mangelnder Einheitlichkeit und, auch wenn Du es nicht gerne hören wirst, an fehlenden Anwendungen. Detailliert gibt es das hier nachzulesen.

  6. Dominik sagt:

    Hast du schon mal mit Linux gearbeitet und wie lange? Nenn mir doch bitte ein einziges Programm für das es unter Linux keinen gleichwertigen Ersatz gibt !

    • Tim Schropp sagt:

      Hallo Dominik,

      Photoshop und nein, GIMP ist nicht ansatzweise ein Ersatz. Weitere sind im Artikel aufgelistet. Mein Linux-Zeitkonto umfasst ca. zehn Jahre, viele Jahre lang Hauptsystem, aktuell aber nur noch Drittsystem.

      • Dominik sagt:

        10 JAhre? Das glaube ich nicht und GIMP ist eine super App die für die meisten Aufgaben absolut ausreicht. Linux ist das meist verwendete Betriebssystem der Welt du schreibst nur falsche schlechte Sachen und man soll es besser nicht nutzen blah. Wenn du dich mal mehr damit befasst lernst du es und siehst, dass es wirklich viel besser ist als Windows

        • Tim Schropp sagt:

          Hallo Dominik,

          Du musst mir auch nicht glauben, dazu zwinge ich niemanden 🙂
          GIMP mag für einige Aufgaben ausreichen, für anspruchsvollere aber nicht. Wenn es nur um RAW-Dateien geht, ist GIMP schon ziemlich am Ende. Linux ist zweifellos das meist verwendete Betriebssystem der Welt, aber hier haben wir ein Problem: Wo? Bei Servern, als Entwicklungsumgebung usw. – aber nicht beim Heimanwender. In dieser messbaren Masse bewegt sich Linux seit Dekaden bei 1%-Marktanteil, aktuelle Statistik von März 2017: 1,4% weltweit.

          Ich habe nie gesagt, Linux sei ein schlechtes Betriebssystem und man sollte es auf keinen Fall nutzen! Es geht wie beschrieben nicht darum, einem Interessierten Linux partout ausreden zu wollen, sondern darum sich nicht überstürzt etwas aufdrängen zu lassen. Und genau das ist der springende Punkt, Jubel-Artikel gibt es wie Sand am Meer. Diese schneiden das Thema an, suggerieren dem Nutzer, dass er das zu tun hat und alles was danach passiert, wird gar nicht erst aufgefasst. Aus meinem Artikel geht klar hervor, dass sich ein interessierter Anwender damit befassen UND für sich selbst(!!) die Entscheidung treffen soll, ob Linux für ihn geeignet ist oder nicht.

          Wenn Du mir mitteilen könntest, was genau du unter „falsche Sachen“ verstehst, könnte ich darauf eingehen.

          • Frank sagt:

            Jemand der seit 20 Jahren beruflich mit Computern zutun hat und seit zirka 5 Jahren mit Linux seine Brötchen verdient, kann sagen, der normale Heimanwender weiss nichts von Linux.

            Ich spreche jetzt nicht von Leuten die Ihren Rechner als Spieleplattform nutzen und immer die neusten Ego Shooter anspielen.

            Im Grunde gebe ich Dir mit Gimp Recht, aber man sollte auch bedenken wer die Zielgruppe ist. Oh UFraw ist Dir ein Begriff?

            http://ufraw.sourceforge.net/

            Noch ein kleiner Hinweis, der Linux Marktanteil sind reine Schätzungen. zumindest was den Desktop Bereich angeht. Im Server und Smartphone Bereich sieht das natürlich etwas anders aus.

            Wie ging das nochmal?

            Traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht hast.

          • Tim Schropp sagt:

            Hallo Frank,

            jemand der 20 Jahre mit Computern und fünf Jahre mit Linux zu tun hat, weiß selbstverständlich mehr als der normale Heimanwender. Es geht ja auch überhaupt nicht darum, aus dem Home-User einen Profi zu zaubern, viel mehr darum, den Heimanwender nicht zu bevormunden, denn auch dieser hat persönliche Bedürfnisse. Das können wir aber auf viele Bereiche ausweiten, ich würde sogar so weit greifen und sagen, dass wir schon eine regelrechte Bevormundungs-Kultur in Deutschland/Europa haben.

            Das Spiele-Argument, gerade bzgl. Steam kommt aber immer wieder. Ich kenne mich da leider wenig aus, meine aber Valve bringt (oder hat schon?) jetzt auch eine vergleichbare Plattform, die ebenfalls für Linux verfügbar ist. Und das wird, glaubt man der Resonanz aus Linux-Kreisen, endgültig der große Durchbruch von Linux auf dem Desktop. Spieler, die nicht Konsolen bevorzugen, „zocken“ unter Windows – folglich fehlt nun sämtliche Argumentation, warum man noch länger Windows nutzen sollte. Das ist ganz einfach gedacht und mindestens genau so unpassend.

            UFRaw ist mir bekannt. Eines der zahlreichen GIMP-Plugins zur RAW-Verarbeitung, das einmal mehr versucht, irgendwie an die Spannweite professioneller Tools zu kommen. Lassen wir dieses Thema, darüber könnte ich ein halbes Buch schreiben. Wenn GIMP eine Photoshop-Alternative darstellen möchte (so jedenfalls entnehme ich das deren Dokumentation), dann die Frage: Wer ist die Zielgruppe?

            Der Marktanteil ist nicht zwingend eine reine Schätzung. Unter einer reinen Schätzung verstehe ich ausgedachte Werte, eine „Pi Mal Daumen“-Errechnung. Es sind relative Messungen, die je nach Ersteller über Traffic laufen. Diesen Punkt hatte ich aber glaube ich im Artikel erwähnt.

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