DIY Low Budget-Gartenteich

Lesezeit: 15 Minuten


Zunächst muss angeführt werden, dass ich dieses Projekt mehr zur Materialverwertung und zum Zeitvertreib begonnen habe. Aus unserer Einfahrt haben wir massenhaft alte Knochensteine, die zu teuer zu Entsorgen und zu alt und ausgewaschen sind, um sie wiederzuverwenden. Dann war da dieses „nutzlose Eck“ im Garten zwischen Hecken und Sonnendeck, das wegen der Tiefe (Gefälle) nicht wirklich nutzbar oder bepflanzbar ist. Ein Aufschütten hätte zudem wenig gebracht, das wäre mit den umliegenden Buchs- und Tujahecken problematisch geworden. Primär gab es keinen speziellen Wunsch nach einem Gartenteich, die Idee dazu kam hauptsächlich durch das tiefe Loch und den großen Berg an Steinen, wo ich mir ernsthaft anfangs überlegt habe diese nutzlosen, ca. 40 Jahre alten Dinger einfach zu vergraben bzw. damit das Gefälle aufzustocken, damit sie mir aus den Augen sind. Irgendwann kam mir die Idee dazu. Natürlich kann man es wie die meisten machen, ein schönes großes Loch mit Teichfolie auslegen, einen Haufen Steine rein, Schilf und Fische – oder eine schwarze, lieblose Plastikwanne vergraben – ehrlich gesagt gefällt mir beides nicht, ist aber Geschmacksache! Auf Fische möchte ich ganz und gar verzichten, ich möchte weder teuren Aufwand für Fütterung und Pflege, noch Filterpumpen, Skimmer, Eisfrei- und Sauerstoffanreicherungs-Gerätschaften oder anderes. Dazu aber später mehr…

Material und Kosten

Ich habe von Anfang an vermerkt, wie viel wovon für welchen Preis ich verarbeitet habe – schlicht deswegen, weil mich die Gesamtkosten dieser „Müllverarbeitung“ interessiert haben. Die Unmengen an Knochensteinen hätten laut Anfrage zur Entsorgung gar einen dreiviertel Monatslohn verschlungen. Die schlechte Nachricht, auch nach dem Teichbau sind noch so viele übrig, dass ich locker die Cheops-Pyramide damit nachbauen könnte. Vielleicht hören Sie ja bald in den Medien von mir.

Verarbeitet wurden…

  • 81 Knochensteine. Kosten: 0,00 EUR.
  • 34 viereckige Pflastersteine. Kosten: 0,00 EUR.
  • 4x 40 kg-Säcke Beton. Kosten: 12,76 EUR.
  • 2x 10 kg-Säcke Ytong-Dünnbettmörtel. Kosten: 24,18 EUR.
  • 4x 15 kg Rhein-Buntkies für die Aussenverzierung. Kosten: 15,96 EUR.
  • 5m HT DN40/50-Rohre. Kosten: 0,00 EUR (im Baumarkt für ca. 1,19 EUR/m erhältlich).
  • 5l flüssige Teichfolie. Kosten: 38,61 EUR.
  • 15 Steinplatten. Kosten: 8,59 EUR.
  • Kiesel, Steine und Findlinge von den Ausgrabungsarbeiten. Kosten: 0,00 EUR.

Gesamtkosten: 100,10 EUR

Da ich die Knochensteine aufrecht verarbeitet habe, brauchte ich etwas festeres als den üblichen Putz- und Mauermörtel. Bewährt hat sich Ytong, ein Dünnbettmörtel für Plansteine. Ebenso bewährt hat sich der Beton, den ich einige Jahre zuvor zum Verputzen einer Mauer verwendet habe. Er hat eine hohe Festigkeit und ist auch problemlos bei Regen und Feuchtigkeit. Betonteiche sollten an sich relativ wasserdicht sein, sagte man mir im Baumarkt. Natürlich saugt sich der Stein erstmal mit Wasser voll, damit aber im Winter bei Frost und Eis die Gefahr geringer ist, dass der Beton reißt, habe ich mich noch für flüssige Teichfolie entschieden. Dazu auch später mehr.

Das zugekaufte Material wurde in bekannten Bau- und Gartenmärkten gekauft.

Schritt 1: Graben

Klar muss zuerst sein, wohin mit dem ausgehobenen Erdreich? Bei mir kein Problem, ich hatte anderswo im Garten dafür Verwendung. Auch wenn mein Loch wie auf folgendem Bild zu sehen, nicht wirklich groß und tief ist, kommt eine gewaltige Menge Erde und viele Stunden Buddeln in gebückter Haltung zusammen. Bei der Grabung hatte ich kein festes Ziel über Breite und Tiefe des Teichs, ich habe es lediglich dem Bild in meinem Kopf nach ausgehoben. Hierbei muss man aber unbedingt bedenken, gerade wenn man eher so wie ich nur eine kleine Fläche zur Verfügung hat, dass verschiedene Wasserpflanzen eine „Sumpfzone“ benötigen, wo die Wassertiefe maximal zwischen 15 und 20 cm betragen darf. Das erklärt auch die stufenartige Fläche rechts im Bild – deren leichte Rundung wie auf folgendem Bild zu sehen war gewollt. Während der Grabarbeiten bin ich immer wieder auf Kieselsteine, Findlinge und anderes gestoßen. Diese habe ich in Eimern gesammelt, sie sollen später in den Teich als Bodenbelag.

Schritt 2: Mauern und Betonieren

Meine aller erste Mauer. Liebe Berufsmaurer und fachkundige Handwerker, bitte steinigt mich nicht gleich, denn hier habe ich komplett ohne begradigten Boden oder gar Fundament „auf’s Blaue“ losgemauert – und ich würde es wieder tun! Ein klarer Vorteil war der harte, lehmige Boden. Wie man die Steine auf blanker Erde ins Lot bekommt? Gut, ein Bisschen Kies war dann doch im Spiel, notfalls kann man auch noch etwas hinunter graben. Hundertprozentig muss das aber auch nicht sein, das Mauerwerk wird nicht nur noch verputzt, sondern ist nachher wenig sichtbar unter Wasser. Wichtig: Die Steine müssen sauber sein, meine waren wie erwähnt vorher verlegt und schmutzig, das geht natürlich nicht. Nun kommt erstmals ein gekauftes Material ins Spiel, der Ytong-Dünnbettmörtel. Hierbei habe ich nicht gespart, die Mauern sollen schließlich gut zusammenhalten.

Zum jetzigen Zeitpunkt war nur eines sicher und zwar die Nachbarschaft – sicher, dass das nichts werden kann und ich meine Zeit verschwende. Zugegeben, ich war mir ebenfalls nicht sicher, dass daraus auch nur annähernd etwas wird. Wie man in diesem Bild gut erkennen kann, habe ich um Lücken zu füllen Kiesel und Findlinge verwendet – sparsam ist der Schwabe, das füllt nämlich nicht nur vorhandene Lücken wie die Ausbuchtungen der Knochensteine, sondern spart Mörtel und gibt der verwendeten Füllmasse während des Auftrages zusätzlich noch Stabilität.

Nun kommen auch die HT-Rohre ins Spiel. Wie zu erkennen ist, habe ich zwei Leitungen gelegt: Einmal ganz rechts im oberen Bereich als Überlauf-Leitung. Wenn es stark regnet, möchte ich nicht, dass alles unter Wasser steht und der Teich überquillt. Das Rohr endet direkt im Abwasserkanal – hier hatte ich den Vorteil, dass die Ableitung der Regenrinne unweit verlief, dort habe ich das Rohr einfach mit einem T-Stück angeschlossen.
An diesem Punkt kann man sich auch noch Gedanken über einen Ablauf machen. Darauf musste ich allerdings verzichten, da bei mir auf dem Bild rechts eine Tujahecke und dahinter eine Straße ist, unter dem Sonnendeck kommt eine Erhebung, links hinter der Rundung befindet sich eine Mauer und oberhalb ist eine betonierte Wegeinfassung hinter der Buchshecke. So schlimm ist das aber nicht, für eventuelle Reinigungen gibt es Pumpen. Die zweite Leitung dient als Zulauf, ich habe sie aus reiner Bequemlichkeit verlegt, denn von der Wasserleitung bis zum Teich ist es dann doch ein Stückchen. Theoretisch kann man darauf aber verzichten. Wegen der Höhe an der Stufe habe ich die viereckigen Pflastersteine verwendet, später auch noch zusätzlich wie auf der linken Seite erkennbar an der Krümmung. Wichtig ist an dieser Stelle auch noch, unbedingt die „Sumpfzone“ (Flachwasser-Bereich) mit den 15-20 cm Wassertiefe zu bedenken. Außerdem sollte das Ablaufrohr nicht zu tief verbaut werden.

Wichtig: Zwischen der Wand des ausgehobenen Erdlochs und der Mauer muss eine Lücke sein! Diese füllen wir später mit Beton, damit ausreichend Stabilität vorhanden ist. Sie sollte zwingend mit Beton statt Erde aufgefüllt werden! Auch die Nachbarn blieben nicht stumm, so langsam nehme die Sache Gestalt an, das sei ein netter Sarkophag. Mist! Sie hat meine Pläne durchschaut!

Es hat beinahe zwei Wochen gedauert, bis der Beton ausgetrocknet war. Zwischenzeitlich hatte mich das Selbstvertrauen was diese Sache anbelangt fast vollständig verlassen. Warum? Nun, zum einen die Nachbarn, zum anderen war ich mit dem eigentlichen Mauern fertig und hatte immer noch so viele Knochensteine übrig, um damit die chinesische Mauer nachbauen zu können!! Wutgeladen und ungläubig über die Festigkeit habe ich simpel gegen die Mauern getreten. Alles hat den kleinen Wutausbruch bzw. „Tritt-Test“ hervorragend überstanden und meine Motivation wiederbelebt.

Schritt 3: Verzierung der Oberkante

Das ist die Krönung – sprichwörtlich! Da die Knochensteine diese wellige Knochenform bzw. „Höcker“ besitzen, war ich lange am rätseln, was ich hier als Abschluss der Mauer nehmen könnte. Im Baumarkt bin ich zufällig auf Steinplatten gestoßen. Auch hier wurde zum Befestigen wieder Ytong verwendet, die Zwischenräume der Steine sind mit dem oben bereits genannten „Sparprinzip“, nämlich Mörtel und Kieselsteinen, begradigt. Auch hier hielt alles meinem eigens entwickelten „Wutausbruch-Tritt-Test“ bestens stand.

 

Schritt 4: Der Teichboden

Direkt auf den Boden habe ich eine Wurzel-Schutzmatte gelegt. Alternativ kann man hier sicherlich auch einfache Plastikfolie verwenden. Das ganze dann wieder mit meinen geliebten Knochensteinen bedeckt. Es entstanden große Hohlräume, da ich den Teich der Umgebung angepasst habe. Diese habe ich zuerst mit Steinen und anderem Material aufgefüllt, anschließend mit Beton bedeckt. Eventuelle kleine Hohlräume an den Kanten der Steine mit Ytong. Auch hier habe ich mich wieder versündigt und nicht einmal annähernd auf eine etwaige Geradheit geachtet. Warum? Das wird ein Teichboden der anschließend mit Kies und Pflanzen bedeckt wird, kein Fußboden.

Schritt 5: Verputzen der Wände und Eingießen der Böden

Und gleich die nächste Sünde. Wie ich schon in der Einleitung schrieb, habe ich vor einigen Jahren eine Gartenmauer mit Beton verputzt. Das Material das hier zuvor „professionell“ vom Fachmann verwendet wurde, bröckelte durch die Feuchtigkeit nach nicht einmal 12 Monaten fast komplett ab. Also habe ich die Sache betoniert und es kommt noch schlimmer: Ich habe den billigsten, im Baumarkt erhältlichen Beton verwendet. Fazit: Hält nun seit gut fünf Jahren und das komplett ohne Schutzfarbe. Genau das gleiche Prinzip habe ich bei den Teichwänden angewendet. Hier könnte man eventuell darauf achten einen feinkörnigen Beton zu verwenden, ich hatte grobkörnigen und die Verarbeitung war mühselig. Das eigentliche Verputzen ist gar nicht schwierig, man trägt den Putz bzw. Beton auf eine Kelle und muss ihn mit viel Druck an die Wand kleben. Dabei natürlich darauf achten, dass es keine Donauwellen gibt. Ich habe die ganze Sache etwas anhärten lassen und anschließlich mit einem in Wasser getränkten Pinsel und leichtem Druck eine Struktur „aufgemalt“. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man eventuelle Unebenheiten nochmals etwas ausgleichen kann, sondern gibt der Sache auch ein natürlicheres Aussehen.

   

Schritt 6: Aussenbereich

Ist erstmal alles betoniert, kann man eigentlich nur noch warten. Bis die Sache in einem Erdloch Anfang März halbwegs angetrocknet ist, vergeht einiges an Zeit. Regen wäre natürlich fatal, darum habe ich eine Plane zum Abdecken verwendet. Aussen herum wollte ich keine blanke Erde haben, auch keinen Rindenmulch, denn beides würde sicherlich schnell im Wasser landen – so blieben nur Steine. Den Buntkies einfach drumherum geben und beachten, dass die überstehenden Steinplatten gut unterfüttert sind.

 

Und da ist es passiert… Ein starker, gewittriger Regenschauer hat die Abdeckplane fortgeweht und eine erste, unplanmäßige Befüllung veranlasst – mit einer ganzen Menge Dreck aus dem Garten zusätzlich. Zum Glück war der Boden des Tiefwasser-Bereichs bereits ausgetrocknet. Den Dichtigkeits-Test hat er damit auch bestanden, das Wasser hält sich – habe ich sogar mit dem Lineal nachgemessen. Einen Nachteil hat die Sache dennoch, da ich keinen Ablauf einbauen konnte, muss ich das Wasser jetzt abschöpfen, um ihn wieder auszutrocknen, damit ich die flüssige Teichfolie aufbringen kann.

Schritt 7: Aufbringen der flüssigen Teichfolie

Obwohl sich das Wasser hält, wurde mir schon zuvor im Baumarkt angeraten diese Flüssigfolie zu verwenden, da es sonst durch den durchnässten Beton im Winter bei Frost zu Rissbildung führen kann. Über die schwarze Farbe war ich anfangs nicht sehr begeistert, das Beton-Grau wäre mir lieber gewesen… Es gab nur noch die Alternative orange, da war schwarz das kleinere Übel. Das Auftragen ist mit einem Farbroller ganz einfach, die Folie ist aber extrem geruchsintensiv und dickflüssig – man hat das Gefühl, einen Eimer Teer mit starkem Benzingeruch zu verstreichen.

Dringender Hinweis: Sie lässt sich laut Anleitung extrem schlecht von Haut und Kleidung entfernen, daher unbedingt Handschuhe und alte Sachen tragen! Verwendete Farbroller und Pinsel müssen Sie danach in den Müll werfen – habe versucht sie nochmals mit Spiritus zu reinigen, zwecklos. Die Farbe besitzt laut Hersteller eine Trocknungszeit von sieben Tagen.

Schritt 8: Vorbereitungen zur Befüllung

Die mühselig aus dem Aushub gelesenen Kiesel, Steine und Findlinge müssen gewaschen und anschließend in den Teich gebracht werden. Hier kann man in Anordnung und Gestaltung seiner Kreativität freien Lauf lassen. Etwas Teichsubstrat als Nahrungsquelle für Pflanzen sollte man zusätzlich hineingeben.

  

Schritt 9: Zubehör, Befüllung und Bepflanzung

Dieser Schritt gehört nun an sich nicht mehr zum Bau des Teiches selbst, daher habe ich die Kosten des Zubehörs auch nicht mit in die Gesamtrechnung gebracht. Es folgen ein paar Pflanzkörbe und natürlich die Pflanzen selbst. Sie sollten (für mich) winterhart sein, einen großen Aufwand möchte ich hier nicht betreiben – das steht aber jedem frei. Ein Bisschen Geplätscher darf es auch noch sein, eine kleine Pumpe und eine Beleuchtung habe ich auch noch dazu gekauft.

  • Div. Teichpflanzen. Kosten: 18,62 EUR.
  • 1 St. Wasserspiel-Pumpe. Kosten: 29,99 EUR.
  • 3 St. Solar Unterwasser-Strahler. Kosten: 33,39 EUR.
  • 10 kg Teichsubstrat. Kosten: 14,49 EUR.

Gesamtkosten: 96,49 EUR

Das Material wurde in bekannten Gartenbaumärkten und auch im Onlineversandhandel gekauft.

 

Fertig! Die Pumpe muss ich noch etwas nach unten regulieren und der aufgewirbelte Schlick im Wasser muss sich noch absetzen. Auch die schwarze Teichfolie kommt optisch besser als gedacht.

Nach ca. zwei Wochen hat sich auch schon reges Leben im Teich entwickelt, einige kleine Teichschnecken und Wasserflöhe haben sich ohne Zutun angesiedelt. Vermutlich kamen sie durch die Wasserpflanzen mit.

Vielleicht hat mein Bericht Sie motiviert selbst etwas ähnliches zu bauen? Ich habe noch nicht begonnen Cheops-Pyramide oder chinesische Mauer mit den verbleibenden Knochensteinen in die Tat umzusetzen… Wenn Sie welche brauchen, ICH SCHENKE SIE IHNEN, ALLE!! Als Draufgabe gibt es noch unzählige viereckige Pflastersteine für Rundungen oder Fundament.

Update, Juni 2017

Über zwei Jahre nach dem Bau hat sich reichlich Leben angesiedelt. Neben Vögeln und Schnecken auch Frösche, Libellen und andere Insekten. Keines der Tiere wurde von mir „angesiedelt“.

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2 Antworten

  1. Avatar Sascha D. sagt:

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass das auch nur einen Winter durchhält.

    • Tim Schropp Tim Schropp sagt:

      Hallo Sascha,
      doch! Diesen Teich habe ich im Sommer 2015 gebaut und er existiert bis heute, im April 2019, immer noch genau so, ist unverändert und bisher ohne Ausbesserungen. Inzwischen ist die flüssige Teichfolie etwas abgeblättert und die Pumpe auf den obigen Fotos defekt gewesen. Ansonsten keine Risse, keine Löcher und das trotzdem ich ihn in vier sehr frostigen Wintern nie entleert habe.

      Viele Grüße, Tim

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