Der Orton-Effekt

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Der Orton-Effekt, auch als „Orton Slide Sandwich“ bekannt, wurde erstmals von Michael Orton verwendet. Das Prinzip ist sehr einfach und für jeden leicht umsetzbar. Es handelt sich dabei um den Mix aus einem scharfen und einem unscharfen Teil des selben Fotos.
Der Effekt ist mit jedem Bildbearbeitungsprogramm das Ebenen und die Weichzeichner-Funktion besitzt anwendbar. Für den Einsatzbereich gibt es keine Regel, bewährt haben sich jedoch an erster Stelle Herbstbilder oder Fotos, in denen ein Zusammenspiel aus mehreren Farben gegeben ist.

Tutorial

Öffnen Sie gewünschte Foto in einem Bildbearbeitungsprogramm. Ob Photoshop, Pixelmator oder GIMP spielt keine Rolle. Es unterscheiden sich die einzelnen Menüpunkte in den Programmen, Bezeichnungen und Effektstärken, sie dürften jedoch in den meisten gleich sein.

  1. Klicken Sie im Menü „Bild“ auf „Bildberechnungen“.
  1. Als „Modus“ wählen Sie „Multiplizieren“. Das Resultat ist ein verdunkeltes Bild. In anderen Programmversionen kann Multiplizieren ggfs. direkt als Ebenenmodus angewendet werden.
  1. Als nächstes müssen Sie die eben bearbeitete Ebene duplizieren. Auf der neu erstellten Ebene ist über das Photoshop-Menü „Effekte > Weichzeichner > Gaußscher Weichzeichner“ der Weichzeichner anzuwenden. Am besten eignet sich der Gaußsche Weichzeichner. Wählen Sie einen Wert zwischen 10 bis 30 Pixeln, dieser eignet sich bei den meisten Bildern am besten. Auch hier gibt es keine Regel, es kann nach Augenmaß angewendet werden.
  1. Nun muss die weichgezeichnete Ebene mit dem Ebenenstil „Umgekehrt multiplizieren“ belegt werden. Das hellt das bearbeitete Bild wieder auf. Durch den Mix (Sandwich) werden die hohen und tiefen Töne des Fotos hervorgehoben, durch den Weichzeichner verstärkt mit dem zusätzlichen Effekt eines „glühens“.

Das Resultat wirkt sich je nach Bild sehr unterschiedlich aus. Auf Bildern mit sehr viel Detail, wie eben Herbstbilder, Löwenzahn (unteres Bild) o.ä., kommt er natürlich sehr viel besser zur Geltung.

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